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04/15/2026 Identity Access Management 8 Min. Lesezeit

Confluence Data Center End of Life: Die besten Alternativen für Unternehmen 2026

Seit dem 30. März 2026 vergibt Atlassian keine neuen Subskriptionen mehr für Confluence Data Center. Der Beschluss ist gefallen, die Timeline ist verbindlich. Am 28. März 2029 wird Confluence Data Center read-only: Jede Seite, jedes Dokument, jede Knowledge Base ist dann eingefroren. Nutzer:innen können lesen, aber nicht mehr schreiben, keine Kommentare mehr hinterlassen, keine Erwähnungen setzen.

Die Frage ist nicht mehr ob Ihr Unternehmen handelt, sondern wie. Atlassian empfiehlt die Migration in die Atlassian Cloud. Für viele Desk-Worker-Teams ist das ein sinnvoller Pfad. Aber für Unternehmen mit einem hohen Anteil operativer Mitarbeitender in Produktion, Logistik oder Einzelhandel stellt sich eine tiefere Frage: Haben diese Mitarbeitenden eigentlich jemals Zugang zur Confluence-Instanz gehabt?

Dieser Artikel erklärt die wichtigsten End-of-Life-Fakten, bewertet die Atlassian Cloud als Migrationsoption und zeigt auf, warum der erzwungene Wandel für viele Unternehmen eine strategische Chance ist, die digitale Identität von operativen Angestellten endlich sauber aufzustellen.

Dr. Nirmalarajah Asokan

Key Takeaways

  • Seit dem 30. März 2026 vergibt Atlassian keine neuen Confluence Data Center Subskriptionen mehr.

  • Am 28. März 2029 wird Confluence Data Center read-only: Lesen bleibt möglich, Schreiben nicht.

  • Atlassian Cloud ist für Desk-Worker-Umgebungen der naheliegende Migrationspfad, aber nicht für alle Unternehmen die beste Antwort.

  • Für Unternehmen mit einem hohen Anteil operativer Mitarbeitender bietet Frontline Identity von Flip eine zweckgebaute Alternative, die das Zugangs- und Identity-Problem an der Wurzel löst.inhaber von allright grouopin

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Was ist Confluence Data Center?

Confluence Data Center ist die selbst gehostete, skalierbare Version der bekannten Atlassian-Kollaborationsplattform. Im Gegensatz zu Confluence Cloud wird Data Center auf eigenen Servern des Unternehmens betrieben, wahlweise als Cluster für Hochverfügbarkeit, was kontinuierlichen Betrieb auf mehreren Servern ermöglicht.

Das gab IT-Teams volle Kontrolle über die Infrastruktur: Datenspeicherort, Sicherheitskonfiguration, Performance-Tuning, Integrations-Layer. Datensouveränität ist kein abstraktes Konzept: Wer wissen muss, wo seine Daten liegen und wer darauf zugreift, konnte das mit einer eigenen Instanz zuverlässig kontrollieren. Für Unternehmen unter ISO 27001-Zertifizierung oder mit DSGVO-sensiblen Inhalten war Data Center deshalb oft die einzige akzeptable Wahl.

Data Center unterstützte zudem Data Center Apps aus dem Atlassian Marketplace, die speziell für diese Deployment-Form entwickelt worden waren. Viele Unternehmen hatten auf diesen Apps ganze Prozesse aufgebaut, von Genehmigungsworkflows über Service Management bis hin zu Jira- und Bitbucket-Integrationen. Die Skalierbarkeit des Systems war ein weiterer Pluspunkt: Performance für Tausende von Nutzer:innen gleichzeitig war mit einer gut konfigurierten Instanz erreichbar.

Atlassian Crowd als Identitätsverwaltungslösung ergänzte viele Confluence-Deployments und übernahm die zentrale Nutzerverwaltung für SSO-Integrationen mit Enterprise-Verzeichnissen.

Confluence Data Center End of Life: Die entscheidenden Daten

Die Timeline ist verbindlich und bereits aktiv:

  • Seit dem 30. März 2026 vergibt Atlassian keine neuen Data-Center-Subskriptionen mehr. Neue Kunden können diesen Weg nicht mehr einschlagen. Bestehende Lizenzen laufen weiter, aber der Support-Pfad wird enger.

  • Confluence 10.2.13 wird bis zum 2. Juni 2026 mit Sicherheits-Updates versorgt. Danach endet dieser Support-Level für diese Version. Langzeitunterstützungs-Versionen erhalten Sicherheitsupdates für zwei Jahre, aber die Weiterentwicklung durch Atlassian ist eingestellt.

  • Am 28. März 2029 wird Confluence Data Center read-only. Nutzer können dann noch auf bestehende Seiten und Dokumente zugreifen, aber keine neuen Inhalte mehr erstellen. Das System wird zu einem statischen Archiv.

  • Zur Einordnung: Die letzte unterstützte Version von Confluence Server endete bereits am 15. Februar 2024. Data Center war der letzte selbst gehostete Pfad, und auch dieser hat jetzt ein definitives Enddatum. Der Wandel ist keine Überraschung; er war seit Jahren angekündigt.

Atlassian Cloud als offizieller Migrationspfad

Atlassian positioniert die eigene Cloud als natürliche Nachfolge-Option, und es gibt gute Argumente dafür. Confluence Cloud hat in den letzten Jahren erhebliche Verbesserungen erfahren.

Die globale Suchfunktion über alle Atlassian-Apps ist ein echter Fortschritt gegenüber der fragmentierten Suche in selbst gehosteten Instanzen. Mehrere Nutzer:innen können gleichzeitig an Seiten arbeiten, was die teamübergreifende Zusammenarbeit spürbar verbessert. Der neue Editor ist einfacher zu bedienen und senkt die Hürde für Nutzer:innen, die bisher selten aktiv in Confluence schrieben. KI-gestützte Features zur Verbesserung der Zusammenarbeit sind in der Confluence Cloud heute Standard, wo sie in Data Center-Installationen mühsam über Confluence Cloud Apps und Drittanbieter nachrüstbar waren.

Atlassian Cloud bringt zudem geprüfte Sicherheits- und Compliance-Standards mit, was für viele Teams den manuellen Aufwand für Zertifizierungen reduziert. Cloud-Hosting erfordert keine eigene IT-Infrastruktur für Updates und Wartung. Das ist ein Ressourcenvorteil, der sich über Jahre akkumuliert: Kein Patching-Zyklus, keine ungeplanten Maintenance-Fenster, keine Server-Hardware, die erneuert werden muss.

Für die Integration der übrigen Atlassian-Produkte wie Jira und Bitbucket in einer gemeinsamen Instanz ist Atlassian Cloud der effizienteste Weg. Zentrale Nutzerverwaltung integriert nahtlos mit Enterprise-Verzeichnissen über moderne SSO-Protokolle.

Für reine Desk-Worker-Unternehmen, die bereits im Atlassian-Ökosystem verankert sind, ist der Wechsel zur Atlassian Cloud in vielen Fällen der logischste Schritt.

Read Only ab 28. März 2029: Was das für Ihre Instanz bedeutet

„Read only" klingt harmloser als es ist. Am 28. März 2029 wird Confluence Data Center read-only. Das bedeutet: Alle Inhalte bleiben sichtbar, aber die Plattform ist nicht mehr arbeitsfähig.

Für Unternehmen, die bis dahin keine Migration abgeschlossen haben, entsteht ein schreibgeschütztes Archiv. Wikis, die als lebendige Knowledge Bases betrieben werden, werden zu statischen Dokumentensammlungen. Service Management Prozesse, die auf aktiven Confluence-Seiten basieren, fallen aus. Teams, die im Arbeitsalltag auf Confluence für Aufgaben, Projektdokumentation und Wissensaustausch angewiesen sind, stehen ohne funktionsfähiges System da.

Drei Jahre klingen nach Spielraum. In der Praxis ist Cloud Migration für ein Unternehmen mit tausenden von Seiten, etablierten Data Center Apps und komplexen Berechtigungsstrukturen ein Projekt, das 12 bis 24 Monate dauern kann. Atlassian stellt Migrations-Tools bereit, aber strukturelle Anpassungen, Berechtigungsüberprüfungen und Change Management für Nutzer:innen sind nicht automatisierbar. Wer mit der Planung bis 2028 wartet, nähert sich dem Deadline-Risiko gefährlich.

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Cloud Migration: Was Unternehmen jetzt konkret planen müssen

Cloud Migration ist kein rein technischer Schritt. Es ist ein Wandel in der Art, wie ein Unternehmen mit Wissen, Aufgaben und Zusammenarbeit umgeht.

Bevor die Migration beginnt, sollten zentrale Fragen geklärt sein:

  1. Welche Inhalte der bestehenden Confluence-Instanz werden aktiv genutzt, und welche sind totes Archiv?

  2. Welche Data Center Apps haben eine entsprechende Confluence Cloud App im Marketplace?

  3. Welche Integrations-Abhängigkeiten bestehen zu anderen Produkten?

  4. Und, die Frage, die am häufigsten übersehen wird: Welche Nutzer:innen brauchen tatsächlich Zugang, und auf welchem Gerät?

Letzte Frage ist wichtiger als sie zunächst wirkt. Confluence Cloud ist ein browserbasiertes Tool, optimiert für den Desktop. Für operative Mitarbeitende in Produktion, Logistik oder Einzelhandel, die keinen festen Arbeitsplatz mit Computer haben, war Confluence Data Center ohnehin unerreichbar.

Ralf Baumann, Ex-CEO von StepStone, bringt das grundlegende Problem auf den Punkt in einer Folge des Podcasts "Wo Wandel wirkt": „Die Tech-Welt hat alles getan für den berühmten Laptop, den Screen. Wenn man so viele Frontline Worker hat, dann sind die nur noch mobil unterwegs. Und ich habe noch nie gehört, dass jemand sagt: 'Mobile only. Wir bauen Sachen nur mobile only.' Aber das müsste man eigentlich tun."

Der Mitarbeiter Login für operative Angestellte war in Confluence nie komfortabel gelöst. Wer in einer Schicht am Fließband steht, öffnet kein Browser-Fenster auf einem Desktop, um in einem Wiki nach Dokumenten zu suchen.

Service Management und Use Cases: Wo Confluence Data Center seinen Wert hatte

Im Service Management war Confluence Data Center besonders stark als Knowledge Base für IT- und Supportteams, eng verzahnt mit Jira Service Management. Ticketing-Prozesse wurden durch verlinktes Wissen aus Confluence unterstützt. Onboarding-Dokumente, Prozessbeschreibungen, technische Handbücher: All das hatte in Confluence seinen Platz.

Die zentralen Use Cases lagen bei Desk-Worker-Funktionen: Projektdokumentation, Zusammenarbeit in Projekten, technische Beratung, strategische Planung, interne Kommunikation für das Office-Team. Diese Use Cases funktionieren in Confluence Cloud weiterhin gut, in Teilen besser, weil die Echtzeit-Kollaboration verbessert wurde und die Suche über alle Atlassian-Produkte hinweg geschärft ist.

Was Confluence nie systematisch gelöst hat: den Zugang für Mitarbeitende, die keinen eigenen Desktop, keine feste Arbeitsstation und oft keine Firmen-E-Mail-Adresse haben. Der Mitarbeiter Zugang ohne E-Mail war kein Design-Prinzip von Atlassian. Identity Management für Mitarbeiter ohne PC war kein Atlassian-Schwerpunkt.

Genau hier entsteht bei der Confluence-Migration eine strategische Weichenstellung. Für viele Unternehmen ist die Frage nicht nur „wie migrieren wir?", sondern: „Wen haben wir bisher vergessen, und was lösen wir für diese Mitarbeitenden jetzt?"

ISO 27001, Datensicherheit und Datensouveränität: Die unbequeme Seite der Cloud Migration

Viele Unternehmen haben Confluence Data Center nicht aus Bequemlichkeit betrieben, sondern weil Compliance-Anforderungen es verlangten. ISO 27001-Zertifizierungen, branchenspezifische Datenschutzvorgaben oder die schlichte Anforderung, Daten im eigenen Rechenzentrum zu halten, haben Cloud-Deployments bisher verhindert oder verzögert.

Data Center wurde auf eigenen Servern betrieben und bot volle Kontrolle über die Infrastruktur. Datensouveränität ist bei einer selbst gehosteten Instanz trivial nachweisbar: Die Daten liegen dort, wo die Server stehen, und die Organisation trägt die volle Verantwortung. Das ist bei Atlassian Cloud anders. Atlassian Cloud bringt zwar geprüfte Sicherheitsstandards mit, aber die Datensouveränität liegt beim Anbieter, nicht beim Unternehmen. Atlassian ist ein australisches Unternehmen mit Servern in den USA und der EU. Für Unternehmen, bei denen Compliance-Richtlinien den Betrieb in einem eigenen Rechenzentrum vorschreiben, ist das keine triviale Abwägung.

Ein weiterer Aspekt: Der schreibgeschützte Wartungsmodus in Data Center ermöglichte Updates ohne vollständige Sperrung der Plattform, was bei sicherheitskritischen Deployments mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen wichtig war. In Confluence Cloud übernimmt Atlassian die Updates automatisch. Das reduziert den manuellen Aufwand, aber entzieht dem Unternehmen die Kontrolle über Zeitpunkt und Details.

Für Unternehmen, für die Datensicherheit und ISO 27001-Compliance keine verhandelbare Variable sind, sollte jede Alternative sorgfältig geprüft werden: Wo werden Daten gespeichert? Welchen gesetzlichen Rahmenbedingungen unterliegt der Anbieter? Welche Compliance-Zertifizierungen sind nachgewiesen?

Confluence Data Center Alternative: Wann Frontline Identity die bessere Wahl ist

Hier ist die Frage, die sich viele IT-Verantwortliche stellen sollten, bevor sie eine Confluence Data Center Migration starten: Wie hoch ist der Anteil unserer Mitarbeitenden, die Confluence im Arbeitsalltag tatsächlich nutzen?

In der deutschen Unternehmenslandschaft liegt der Anteil operativer Mitarbeitender, also Beschäftigter in Produktion, Logistik, Einzelhandel, Pflege oder Gastronomie, vielerorts bei 60 bis 80 % der Gesamtbelegschaft. Für diese Mitarbeitenden war Confluence Data Center praktisch inexistent: kein Firmen-PC, keine Firmen-E-Mail-Adresse, kein komfortabler Zugang zur Instanz. Das Wissenssystem des Unternehmens war strukturell auf die Hälfte der Belegschaft ausgerichtet.

Atlassian Cloud ändert daran grundsätzlich nichts. Confluence Cloud ist immer noch ein browserbasiertes, desktop-orientiertes Tool. Der Mitarbeiter Login über Atlassian Cloud setzt eine registrierte E-Mail-Adresse voraus, was für den Login für operative Angestellte ohne Firmen-Mailkonto keine praktikable Option ist.

Die Alternative ist nicht der Ersatz von Confluence durch ein weiteres Wiki. Die Alternative ist die Frage: Was brauchen operative Mitarbeitende wirklich? Zuverlässige, sichere digitale Identität. Mobiler Zugang ohne E-Mail-Adresse. Informationen und Wissen in einem Format, das auf dem Smartphone funktioniert. Ein System, das im Arbeitsalltag tragbar ist.

Frontline Identity, das Identity-Management-Modul von Flip, ist genau dafür gebaut. Zentrale Nutzerverwaltung integriert nahtlos mit vorhandenen Enterprise-Verzeichnissen. Erweiterte Sicherheit bietet robuste Sicherheitsfunktionen, die ISO 27001-Anforderungen erfüllen. Datensouveränität ist durch europäischen Betrieb gesichert. Skalierbarkeit gewährleistet Performance für Tausende von Nutzern gleichzeitig. Audit Logs ermöglichen lückenlose Compliance-Dokumentation.

Vor allem aber: Der Mitarbeiter Zugang ohne E-Mail ist ein Designprinzip, kein Workaround. QR-Codes, Invite Codes, Passkeys, also die Kernfunktionen von Frontline Identity, ermöglichen Identity Management für Mitarbeiter ohne PC ohne Reibungsverlust. Hohe Verfügbarkeit ermöglicht kontinuierlichen Betrieb, und der schreibgeschützte Wartungsmodus der Flip-Plattform ermöglicht Updates ohne Unterbrechung des Betriebs, was in Produktionsumgebungen mit Schichtbetrieb entscheidend ist.

Wie sich das in der Praxis verhält, zeigt das Beispiel Bosch USA: Mit über 400.000 Mitarbeitenden weltweit hatte Bosch physische Informationskioske in der Fabrikhalle durch mobile Zugänge ersetzt. Adam Pikula, IT Director bei Bosch USA, fasst das dahinterliegende Prinzip zusammen: „Just because you don't have a laptop, it doesn't mean you should be excluded from digitalisation by your company." Bei elasto wiederum hatten 70 % der Belegschaft vor dem Wechsel zu Flip keine Firmen-E-Mail-Adresse. Confluence Data Center war für diese Mitarbeitenden schlicht keine Option.

REWE, mit 150.000 potenziellen Nutzern über 3.800 Märkte hinweg, erzielte nach dem Aufbau einer mobilen Mitarbeiterplattform eine Nutzungsrate von 91 % bei registrierten Nutzern. COO Peter Maly beschrieb es als „echten Meilenstein für unsere zukünftige digitale Kommunikation." Diese Nutzungsrate ist keine Leistung der Technologie allein, sondern das Ergebnis einer Plattform, die tatsächlich zur Arbeitssituation der Nutzer passt.

Alle drei Unternehmen hätten diese Ergebnisse mit einer Confluence-Migration nicht erreicht. Für ihre operativen Mitarbeitenden war und ist Confluence nicht die richtige Antwort. Frontline Identity löst das Identitätsproblem dort, wo Atlassian-Produkte strukturell enden.

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FAQ: Confluence Data Center End of Life und Alternativen

Wann endet der Support für Confluence Data Center?  +

Atlassian stellt den Support für Confluence Data Center schrittweise ein. Seit dem 30. März 2026 gibt es keine neuen Data-Center-Subskriptionen mehr. Die letzte unterstützte Version, Confluence 10.2.13, wird bis zum 2. Juni 2026 mit Sicherheits-Updates versorgt. Langzeitunterstützungs-Versionen erhalten Sicherheitsupdates für zwei Jahre. Am 28. März 2029 wird Confluence Data Center read-only und kann nicht mehr aktiv genutzt werden.

Was bedeutet „read only" bei Confluence Data Center ab 2029?  +

Ab dem 28. März 2029 wird Confluence Data Center in einen schreibgeschützten Modus versetzt. Alle bestehenden Seiten, Dokumente und Informationen bleiben lesbar, aber es können keine neuen Inhalte erstellt, keine Kommentare oder Erwähnungen hinzugefügt und keine Workflows mehr ausgeführt werden. Service Management Prozesse, die auf aktiven Confluence-Seiten basieren, können ab diesem Datum nicht mehr betrieben werden.

Ist Atlassian Cloud die einzige Alternative zu Confluence Data Center?  +

Nein. Atlassian Cloud ist der offizielle Migrationspfad von Atlassian selbst und für reine Desk-Worker-Umgebungen in vielen Fällen sinnvoll. Für Unternehmen mit hohem Anteil operativer Mitarbeitender ohne PC-Zugang und E-Mail-Adresse gibt es spezialisierte Alternativen. Plattformen wie Flip mit Frontline Identity adressieren explizit die Identity- und Kommunikationsanforderungen von Frontline Workforces, die Confluence Data Center ohnehin nie nutzen konnten.

Was passiert mit Marketplace Apps nach dem Confluence Data Center End of Life?  +

Data Center Apps aus dem Atlassian Marketplace werden von den jeweiligen Anbietern nur so lange weiterentwickelt wie der Deployment-Typ unterstützt wird. Viele App-Anbieter haben bereits auf Confluence Cloud Apps umgeschwenkt oder entwickeln keine neuen Features mehr für Data Center. Unternehmen, die stark auf bestehende Data Center Apps angewiesen sind, sollten deren Roadmap frühzeitig prüfen, bevor sie in die Migration einsteigen.

Wie lange dauert eine Cloud Migration von Confluence Data Center? +

Eine realistische Planung rechnet mit 12 bis 24 Monaten für Unternehmen mit komplexen Instanzen, vielen Marketplace Apps und umfangreichen Inhaltsstrukturen. Atlassian stellt Migrations-Tools bereit, aber strukturelle Anpassungen, Berechtigungsüberprüfungen und Change Management für Nutzer sind nicht automatisierbar. Wer erst 2028 mit der Planung beginnt, riskiert einen ungeplanten Übergang in den read-only-Modus.

Was ist Frontline Identity als Alternative zu Confluence Data Center?  +

Frontline Identity ist das Identity-Management-Modul von Flip, entwickelt für Unternehmen mit operativen Mitarbeitenden ohne PC-Zugang. Es ermöglicht einen sicheren Mitarbeiter Login über QR-Code, Passkey oder Invite Code, ohne dass eine Firmen-E-Mail-Adresse benötigt wird. Frontline Identity integriert mit Enterprise-Verzeichnissen, erfüllt ISO 27001-Anforderungen, gewährleistet Datensouveränität durch europäischen Betrieb und skaliert auf Tausende von Nutzern. Es ist kein Confluence-Ersatz für Desk Worker, sondern die Antwort auf ein Identitätsproblem, das Confluence nie gelöst hat.

Der richtige Schritt nach Confluence Data Center

Die Abkündigung von Confluence Data Center ist keine Überraschung. Sie war seit Jahren angekündigt, und der 28. März 2029 ist ein Datum, auf das sich jedes Unternehmen strukturiert vorbereiten kann.

Was vorbereitet sein bedeutet, hängt davon ab, wofür Confluence in Ihrem Unternehmen bisher stand. War es das Kollaborationstool für Desk-Worker-Teams? Dann ist Atlassian Cloud die naheliegende Option, mit bekannten Stärken und bekannten Einschränkungen bei Datensouveränität und Kosten.

War Confluence hingegen die Informationsinfrastruktur eines Unternehmens, das eigentlich auch eine große operative Belegschaft hat, die nie produktiv an das System angebunden war? Dann ist dieser Wechsel die Gelegenheit, das nachzuholen. Nicht mit einer weiteren Desk-zentrierten Lösung, sondern mit einer Plattform, die Identity Management für Mitarbeiter ohne PC als Kernfunktion versteht und die digitale Identität von operativen Angestellten von Grund auf richtig aufbaut.

Möchten Sie verstehen, wie Frontline Identity den Zugang für Ihre operative Belegschaft löst und welchen ROI Unternehmen wie REWE, Bosch oder elasto dabei erzielt haben? Sprechen Sie jetzt mit einem Berater von Flip.

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Dr. Nirmalarajah Asokan

Dr. Nirmalarajah Asokan ist Senior Content Marketing Manager bei Flip und schreibt zu Themen wie HR-Digitalisierung, Mitarbeiter-Apps, interne Kommunikation und KI-Transformation. Mit akademischem Hintergrund und jahrelanger Erfahrung im Content Marketing sowie SEO spezialisiert er sich auf praxisnahe und datengetriebene Inhalte rund um Employee Experience, Change Management und digitale Kollaboration für moderne Unternehmen.

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