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05/06/2026 Identity Access Management 6 Min. Lesezeit

Microsoft Entra ID Alternative: Die besten IAM-Lösungen im Vergleich (2026)

Der französische Philosoph Paul Ricœur hat in Das Selbst als ein Anderer (1990) gezeigt, dass Identität immer zwei Seiten hat: das, was jemand über sich selbst sagt, und das, was andere als seine Identität anerkennen. Ohne diese zweite Seite bleibt Identität reine Behauptung. Übersetzt in den Unternehmensalltag wird daraus eine sehr praktische Frage: Wer wird in unseren Systemen anerkannt und wer bleibt unsichtbar? Gartner (2026) prognostiziert, dass autonome KI-Agenten bis 2027 die Zeit, die zur Ausnutzung von Identitätsschwachstellen nötig ist, um 50 Prozent verkürzen werden. Das verschiebt die strategische Bedeutung von Identitätsmanagement: Wer darf zugreifen, und wer darf das eigentlich entscheiden?

Genau hier setzt das Thema rundum eine Microsoft-Entra-ID-Alternative an. Microsoft Entra ID ist Microsofts Cloud-Dienst für Identitäts- und Zugriffsmanagement. Er regelt, wer sich in welchem System anmelden darf, von welchem Gerät aus und mit welchen Rechten. Es geht nicht um den nächsten Single-Sign-on-Anbieter, sondern um die Frage, wie Unternehmen ihre Identity-Fabric so weben, dass sowohl Office-Mitarbeitende als auch Schichtarbeitende ohne festen E-Mail-Account sicher und schnell an ihre Anwendungen kommen.

Dr. Franzi Finkenstein
Two workers in safety vests using locker storage in a warehouse.

Key Takeaways

  • Eine Microsoft Entra ID Alternative ist dann die richtige Wahl, wenn Lizenzkosten, Vendor-Lock-in oder die Lücke zwischen Office- und Frontline-Belegschaft den Geschäftsbetrieb belasten – nicht weil Microsoft schlecht ist, sondern weil es nie für jede Belegschaft entworfen wurde.

  • Die ehrlichsten Vergleiche entstehen entlang der Architektur, nicht entlang der Featureliste: Okta, Keycloak, JumpCloud, cidaas und Nubus lösen unterschiedliche Probleme – und genau das macht sie zu echten Alternativen.

  • Wer Schichtarbeitende ohne PC-Arbeitsplatz mitdenkt, braucht mehr als klassisches Access Management: Es braucht eine Plattform, die Identität und Arbeitskontext zusammenführt.

Ein Praxisfall, der mehr verrät als jede Featureliste

Es ist 5:42 Uhr in einem Logistikzentrum bei Siegen. Bevor Tomasz Kowalski seine Schicht beginnt, will er nur drei Dinge: die heutigen Aufträge sehen, sein Schichtende bestätigen und prüfen, ob seine Tochter ihm geschrieben hat. Er steht vor einem geteilten Tablet, das sich 47 Beschäftigte teilen. Sein Login besteht aus einer Mitarbeiternummer und einem PIN, den er sich auf einen Zettel im Spind notiert hat. Microsoft Entra ID weiß von Tomasz nichts. Tomasz weiß von Entra ID nichts. Und doch hängt seine ganze Schicht an einer Identitätsentscheidung, die irgendwo in der IT-Abteilung getroffen wurde, meist mit dem Argument, dass eine M365-Lizenz für Schichtarbeitende „sich nicht rechnet".

Genau an dieser Stelle beginnt die Diskussion um eine Microsoft Entra ID Alternative (ehemals Azure Active Directory) ehrlich zu werden. Die Frage ist nicht, welches Tool die schönste Verwaltungsoberfläche hat. Sie ist vielmehr, ob die Identitätslösung die ganze Belegschaft überhaupt sieht.

Was ist Microsoft Entra ID – und wo stößt es an Grenzen?

Microsoft Entra ID ist der ehemalige Azure Active Directory (Azure AD), umbenannt im Juli 2023. Es ist Microsofts cloud-basierter Dienst für Identitätsmanagement und Zugriffsmanagement: Er verwaltet Benutzer, Gruppen, Geräte, Anwendungen und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) – und stellt Single-Sign-on zwischen Microsoft-Diensten und tausenden Drittanbieter-Apps bereit. Wer also nach einer „Azure Active Directory Alternative" sucht, sucht heute eine Microsoft Entra ID Alternative – beide Begriffe meinen denselben Microsoft-Dienst.

Die Stärken von Microsoft Entra sind unbestritten: tiefe Integration in das Microsoft-Ökosystem, ausgereifte Conditional-Access-Funktionen, breite Unterstützung für Hybrid-Szenarien mit lokalem Active Directory.

Die Grenzen sind aber strukturell, nicht kosmetisch. Erstens: Lizenzkosten skalieren ungemütlich. Wer alle relevanten Identitäts- und Sicherheitsfunktionen will, landet bei Entra ID P1 oder P2 – pro Benutzer, pro Monat. Zweitens: Ausserhalb des Microsoft-Ökosystems wird die Integration mühsam. Linux-Server, AWS-Workloads oder Google Workspace lassen sich anbinden, aber selten so reibungslos, wie Microsoft es in Demos zeigt. Drittens: Schichtarbeitende ohne dedizierte M365-Lizenz fallen aus dem System heraus oder werden über Workarounds („Shared Accounts", „Generic Accounts") integriert. Diese wird jede:r IT-Sicherheitsbeauftragte als das benennen würde, was sie sind: ein Risiko.

Wann lohnt sich die Suche nach einer Microsoft-Entra-Alternative?

Es gibt fünf Konstellationen, in denen Entra-ID-Alternativen ernsthaft geprüft werden sollten.

Erstens: Non-Microsoft-Stack. Unternehmen, die stark auf Linux, AWS oder Google Workspace setzen, zahlen für Microsoft-Funktionen, die sie nicht voll nutzen.

Zweitens: DSGVO und Datensouveränität. Für viele Organisationen in regulierten Branchen ist die Frage, in welcher Cloud Identitäten gespeichert werden, keine Komfort-, sondern eine Compliance-Frage. Hier kommen europäische Anbieter ins Spiel.

Drittens: Mittelstand ohne dediziertes Azure-Know-how. Entra ID belohnt Organisationen mit eigenem Cloud-Engineering. Wer das nicht hat, zahlt entweder externe Beratung oder lebt mit suboptimalen Konfigurationen.

Viertens: Frontline und Schichtarbeitende ohne M365-Lizenz. Dies ist die am häufigsten übersehene Konstellation – und gleichzeitig die, in der Identitätsmanagement am stärksten versagt. Etwa 80 Prozent der globalen Belegschaft arbeitet ohne festen Schreibtisch (Quelle: Boston Consulting Group, 2024). Klassische IAM-Architekturen wurden nie für sie entworfen.

Fünftens: Vendor-Lock-in vermeiden. Wer sein Identitätsmanagement an einen Cloud-Anbieter koppelt, bindet damit auch Verhandlungsposition, Datenarchitektur und Auswahl an Anwendungen.

Die besten Microsoft Entra ID Alternativen im Überblick

Lösung

Stärke

Ideal für

Flip

Frontline-Identity in Kommunikations- und Workflow-App

Unternehmen mit grossem Anteil an Mitarbeitenden ohne PC-Arbeitsplatz

Okta

Breite App-Integrationen (7 000+)

Multi-Cloud-Setups

JumpCloud

Cross-Platform (Linux/Mac/Windows)

Gemischte OS-Umgebungen

Keycloak

Open Source, selbst gehostet

DSGVO, Datensouveränität

Cisco Duo

MFA-first, schlanke Architektur

Sicherheitsfokus, schnelles Deployment

OneLogin

Legacy-App-Integration

Komplexe Enterprises

cidaas

Europäische CIAM-Lösung

Azure-AD-B2C-Ablösung, DSGVO

Nubus (Univention)

Souveräne Cloud / On-Prem

Öffentlicher Sektor, DACH

Rippling

HR + IT in einer Plattform

Mittelstand mit gemischtem Stack

Diese Anbieter teilen Gemeinsamkeiten. Sie alle bieten Single-Sign-on, MFA und Lifecycle-Management. Aber die Unterschiede liegen im Architekturmodell und in der Frage, für welche Umgebung sie ursprünglich gebaut wurden. Genau diese Herkunft entscheidet darüber, ob die Lösung in Ihrem Ökosystem trägt oder nicht. Der grösste blinde Fleck der meisten Listen: Sie behandeln Frontline-Mitarbeitende ohne festen Schreibtisch und ohne M365-Lizenz als Sonderfall, obwohl sie in vielen Branchen die Mehrheit der Belegschaft stellen.

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Vier Architektur-Typen: So sortieren sich die Microsoft-Entra-Alternativen

Statt Anbieter eins zu eins gegen Microsoft Entra zu stellen, lohnt sich ein Schritt zurück. Die Unterschiede zwischen den Entra-ID-Alternativen lassen sich sauber in vier Architektur-Typen fassen. Für die meisten Unternehmen ist die Wahl zwischen diesen Typen wichtiger als die Wahl zwischen einzelnen Produkten.

Typ 1 – Cloud-Identity-Provider (z. B. Okta, OneLogin). Stärke: enorme Breite an App-Integrationen, ausgereiftes Access Management für hybride Office-Welten. Schwäche: setzen voraus, dass jeder Benutzer ein Benutzerkonto mit fester E-Mail hat. In Frontline-Umgebungen ist das oft nicht gegeben.

Typ 2 – Open-Source und selbst gehostet (z. B. Keycloak). Stärke: volle Datenkontrolle, keine Lizenzkosten, hohe Anpassbarkeit. Schwäche: Betriebsverantwortung liegt vollständig beim eigenen Team. Ohne dediziertes IAM-Engineering wird daraus schnell ein technisches Risiko.

Typ 3 – Europäische Anbieter (z. B. cidaas, Nubus). Stärke: klare DSGVO-Linie, transparente Datenflüsse innerhalb der EU, oft tiefe Integration in deutsche Verwaltungs- und Branchensoftware. Schwäche: kleineres globales Integrations-Ökosystem als die US-Hyperscaler.

Typ 4 – Frontline-Plattformen mit eigener Identity-Schicht. Stärke: lösen ein Problem, das die anderen drei Typen strukturell nicht adressieren – nämlich die digitale Identität von Mitarbeitenden ohne festen Schreibtisch und ohne M365-Lizenz. Schwäche: ersetzen kein klassisches Enterprise-IAM für Office-Workloads, sondern ergänzen es.

Der entscheidende Punkt für IT-Administrator:innen ist: Die ersten drei Typen setzen voraus, dass jede:r Benutzer:in ein eindeutiges Benutzer:innenkonto mit E-Mail-Adresse hat. Genau das ist die Annahme, die in Frontline-Umgebungen reihenweise versagt, und genau hier setzt der vierte Typ an.

Datensouveränität: Warum Open-Source- und europäische Alternativen geprüft werden

Datensouveränität ist selten eine ideologische Frage. Sie wird konkret, sobald eine Aufsichtsbehörde, ein Betriebsrat oder ein Auditor wissen will, in welchem Rechtsraum Identitätsdaten gespeichert werden und welche Behörde im Zweifel Zugriff erzwingen kann. Genau an dieser Stelle tauchen in Vergleichslisten regelmässig Open-Source-Lösungen wie Keycloak und europäische Anbieter wie Nubus (Univention) oder cidaas auf. Diese Lösungen verschieben die DSGVO-Diskussion vom Vertrag zur Architektur, weil Daten und Auftragsverarbeitung klarer in der EU verortet sind.

Wichtiger als die Angebotsauswahl ist aber die Erkenntnis dahinter: Datensouveränität entsteht nicht allein durch das Tool, sondern durch die gesamte Identity-Architektur eines Unternehmens, inklusive der Frage, wo Mitarbeitendendaten von Schichtarbeitenden und Frontline-Teams liegen, die in vielen Setups gar nicht erst im klassischen IAM auftauchen. Wer Datensouveränität ernst nimmt, denkt sie deshalb für die ganze Belegschaft, nicht nur für die Office-Hälfte.

Wie wähle ich die richtige Entra-ID-Alternative?

Die Auswahl fällt leichter, wenn fünf Fragen ehrlich beantwortet werden.

Erstens: Wie gross ist die Organisation? Kleinere Teams kommen oft mit pragmatischen Cross-Plattform-Lösungen aus. Mittelständische und grosse Unternehmen brauchen ein IAM, das Skalierung, Audit-Fähigkeit und differenziertes Rollenmanagement abbildet.

Zweitens: Microsoft-Stack oder Multi-Cloud? Wer 90 Prozent Microsoft fährt, sollte sehr gute Gründe für einen Wechsel haben. Wer hybrid arbeitet, profitiert von neutralen Anbietern.

Drittens: Frontline-Workforce vorhanden? Hier liegt der grösste Bruch. IAM-Lösungen aus dem Office-Universum behandeln Schichtarbeitende als Sonderfall. Eine vollständige Lösung muss sie als Regelfall denken.

Viertens: On-prem oder Cloud? Open-Source-Lösungen geben Souveränität, fordern aber Betriebsverantwortung. Cloud-Lösungen geben Geschwindigkeit, fordern Vertrauen in den Anbieter.

Fünftens: DSGVO-Anforderungen? Wenn ja: europäische oder selbst gehostete Lösungen prüfen.

Die Frontline-Lücke: Wo Flip als Plattform ergänzt, was klassisches IAM offen lässt

Die dritte Frage – Frontline-Workforce vorhanden? – ist die, an der die meisten IAM-Architekturen kippen. Klassische Identity-Provider, ob Microsoft Entra, Okta oder Keycloak, wurden für Wissensarbeitende mit eigenem Gerät, eigener E-Mail-Adresse und eigenem Benutzer:innenkonto entworfen. In Schichtarbeit, Lager, Filiale, Pflege oder Produktion existiert diese Voraussetzung schlicht nicht. Die Folge? – Geteilte Konten, PINs auf Spind-Zetteln, ungesicherte Kioskmodi und damit ein Identitätsmanagement, das genau die Belegschaft offen lässt, die am wenigsten Zeit hat, sich um Sicherheit zu kümmern.

Flip ist eine Plattform, die diese Lücke schliesst. Statt Mitarbeitende ohne PC-Arbeitsplatz in eine Office-Identitätswelt zu pressen, befähigt Flip sie, mit einer einzigen, sicheren Identität auf Schichtpläne, Onboarding-Prozess, HR-Anwendungen und Kommunikation zuzugreifen. Dies alles wird über eine App geregelt, die ohnehin Teil ihres Arbeitstages ist. Damit ergänzt Flip die klassische Identity-Fabric eines Unternehmens an genau der Stelle, an der Microsoft Entra, Okta und Keycloak strukturell aufhören. Klassisches IAM wird dadurch nicht überflüssig, es wird vollständig.

An genau diesem Punkt wird aus der Tool-Auswahl eine Strategiefrage: Soll die Identitätslösung nur die Hälfte der Belegschaft abbilden oder die ganze?

Fazit: Wer Identität neu denkt, verändert sein Unternehmen

Die Entscheidung für eine Microsoft-Entra-ID-Alternative ist selten eine reine IT-Entscheidung. Sie ist eine Entscheidung darüber, wer im Unternehmen sichtbar ist und wer nicht. Wer in den nächsten zwölf Monaten sein Identitätsmanagement neu sortiert, sollte nicht nur nach Featurelisten und Lizenzkosten fragen, sondern nach einer einfachen Wahrheit: Bildet die Lösung Ihre gesamte Belegschaft ab oder nur die Hälfte? Die Unternehmen, die diese Frage 2026 ehrlich beantworten, schaffen sich nicht nur eine sichere Architektur, sondern auch eine inklusivere Organisation. Und das ist, am Ende, der eigentliche Wettbewerbsvorteil.

Quellenangabe: Gartner, 2026 Predicts: Identity and Access Management

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FAQ - Microsoft Entra ID Alternative

Was ist der Unterschied zwischen Azure Active Directory und Microsoft Entra ID? +

Es gibt keinen funktionalen Unterschied – Microsoft hat Azure AD im Juli 2023 in Microsoft Entra ID umbenannt. Funktionsumfang, APIs und Lizenzmodelle wurden im Wesentlichen übernommen. Wer also eine „Azure Active Directory Alternative" sucht, sucht eine Microsoft Entra ID Alternative.

Welche Microsoft Entra ID Alternative eignet sich für Frontline- und Schichtarbeitende ohne M365-Lizenz? +

Klassische Identity-Provider wie Microsoft Entra, Okta oder Keycloak setzen voraus, dass jeder Benutzer eine eigene E-Mail-Adresse und ein dediziertes Benutzerkonto hat. In Schichtarbeit, Filiale, Pflege oder Produktion ist das oft nicht der Fall. Plattformen wie Flip schliessen genau diese Lücke: Mit Flip Identity erhalten auch Mitarbeitende ohne PC-Arbeitsplatz eine sichere, eigene digitale Identität – integriert in die App, mit der sie ohnehin arbeiten.

Gibt es eine kostenlose Alternative zu Microsoft Entra ID? +

Ja. Keycloak ist die etablierte Open-Source-Lösung, die kostenlos genutzt werden kann. Allerdings entstehen Kosten für Hosting, Betrieb und Wartung. JumpCloud bietet eine kostenlose Stufe für bis zu zehn Benutzer, was für sehr kleine Teams funktioniert. Die ehrlichere Frage ist meist nicht „Welches Tool ist kostenlos?", sondern „Welche Lösung passt zu unserer Belegschaft – inklusive der Mitarbeitenden ohne festen Schreibtisch?".

Ist Keycloak eine gute Alternative zu Entra ID? +

Für Organisationen mit eigenem Engineering-Team und hohen Anforderungen an Datensouveränität: ja. Keycloak liefert Funktionen auf Enterprise-Niveau – Single-Sign-on, MFA, Identity Brokering – ohne Lizenzkosten. Für Organisationen ohne IT-Tiefe ist der Betriebsaufwand jedoch nicht zu unterschätzen. Wer eine Frontline-Belegschaft mitversorgen will, kombiniert Keycloak in der Praxis häufig mit einer Plattform wie Flip, die die letzte Meile zum Schichtarbeitenden übernimmt.

Welche Entra-ID-Alternative ist DSGVO-konform? +

DSGVO-Konformität hängt weniger vom Produkt als vom Betreiber ab. Europäische Anbieter wie cidaas, Nubus oder ein selbst gehostetes Keycloak machen die Compliance-Argumentation aber deutlich einfacher, weil Daten und Auftragsverarbeitung klar in der EU liegen. Auch Flip wird in Deutschland gehostet und erfüllt die DSGVO-Anforderungen – inklusive der Daten von Frontline-Mitarbeitenden, die in vielen klassischen IAM-Setups bisher kaum sauber abgebildet sind.

Dr. Franzi Finkenstein

Dr. Franzi Finkenstein ist Teil des Content & Search-Teams bei Flip und schreibt über digitale Kommunikation, Mitarbeiterengagement und die Verbindung zwischen KI und Mensch. Mit einem Doktortitel in Geisteswissenschaften und umfangreicher redaktioneller Erfahrung konzentriert sie sich darauf, wie digitale Technologien die Zukunft der Arbeit verändern, und untersucht, wie die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mitarbeitern in modernen Arbeitsumgebungen verbessert werden können.

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