Flip-Erfahrungen
Mitarbeiter-App für den ÖPNV: Wie die Mindener Kreisbahnen 96% der Belegschaft verknüpft
So gelingt die Einführung einer Mitarbeiter-App für den ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr): Ein kommunales Verkehrsunternehmen ohne Intranet richtet in wenigen Wochen eine eigene Mitarbeiter-App ein, erreicht rund 96 Prozent seiner Beschäftigten und lässt Fragen aus dem Betrieb heute von einer KI beantworten.
Vorteile durch die Mitarbeiter-App Flip
Herausforderung
Die Mindener Kreisbahnen hatten weder ein Intranet noch zeitgemäße Kanäle . Lokführer, Busfahrer, Werkstattmitarbeitende und Bahnunterhaltungsmitarbeitende arbeiten ohne festen PC-Arbeitsplatz und wurden vom Informationsfluss kaum erreicht. Wichtige Infos hingen am Schwarzen Brett , und zwei Gesellschaften mussten unter ein gemeinsames Dach.
Lösung
Mit MKB Connect, einer gebrandeten Mitarbeiter-App auf Basis von Flip , führte MKB in wenigen Wochen eine mobile Plattform ein, die News, abteilungsbezogene Kanäle, Chats, Wissensdatenbank, KI-gestützte Suche (Ask AI) und automatische Übersetzung in 36 Sprachen in einer App bündelt. Der Betriebsrat war über eine Betriebsvereinbarung von Anfang an eingebunden.
Ergebnis
Rund 96 % der Belegschaft nutzen die App. Beide Gesellschaften sind digital vernetzt, das Schwarze Brett ist abgelöst, Wissen ist zentral auffindbar und Sprachbarrieren fallen weg. Die Kommunikation ist DSGVO-konform, und erste KI-Mini-Apps mit Flip Fusion sind in Erprobung.
Über Mindener Kreisbahnen
Mobilität für den Kreis Minden-Lübbecke
Die Mindener Kreisbahnen GmbH (MKB) ist ein kommunales Verkehrsunternehmen mit Sitz am Mindener Industriehafen. Zur MKB-Gruppe gehören die Mindener Kreisbahnen GmbH und die Tochter MKB-MühlenkreisBus GmbH .
Das Unternehmen betreibt Schienengüterverkehr samt eigener Infrastruktur und bringt mit rund 120 Bussen täglich Menschen durch den Kreis Minden-Lübbecke. Seine Wurzeln reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück.
Industrie
Verkehr, Logistik
Größe
rund 200 Mitarbeitende
Use Cases
Interne Kommunikation
Wissensdatenbank
KI-gestützte Suche (Ask AI)
Automatische Übersetzung (36 Sprachen)
Onboarding & Begrüßung neuer Mitarbeitender
DSGVO-konforme Kommunikation
Vor der Erfahrung mit Flip
Interne Kommunikation über das Schwarze Brett
Wer bei den Mindener Kreisbahnen arbeitet, sitzt selten am Schreibtisch. Die einen steuern Güterzüge über das eigene Streckennetz rund um den Mindener Industriehafen, die anderen fahren einen von rund 120 Bussen durch den Kreis Minden-Lübbecke, wiederum andere sind in der über 40km langen eigenen Infrastruktur unterwegs, um diese instandszuhalten. Als Dr. Dominik Breitkreutz die Geschäftsführung übernahm, lief die interne Kommunikation in diesem Traditionsbetrieb noch fast vollständig über das Schwarze Brett .
Die Herausforderung: eine Belegschaft, die kaum an einem Ort ist
Ein Aushang im Betriebshof erreicht niemanden, der seine Schicht kurz nach vier Uhr am Führerstand beginnt und den Rest des Tages unterwegs ist. Genau das war die Ausgangslage: kein Intranet, keine zeitgemäßen Kanäle, keine verlässliche Möglichkeit, alle Beschäftigten mit derselben Information zu erreiche n. Erschwerend kommt hinzu, dass zur MKB-Gruppe zwei Gesellschaften gehören, die Mindener Kreisbahnen GmbH und die Tochter MKB-MühlenkreisBus GmbH. Lokführer, Busfahrerinnen und Busfahrer, Werkstattmitarbeitende, Bahnunterhaltungsmitarbeitende und Verwaltung mussten unter ein gemeinsames Dach, ohne dass jemand ein Firmenpostfach oder einen PC-Arbeitsplatz hat.
Die Entscheidung: die Suche nach einer Mitarbeiter-App
Breitkreutz ging das Problem so pragmatisch an, wie es sich stellte. Er gab „Mitarbeiter-App“ in die Suchmaschine ein und stieß auf Flip. Überzeugt hat am Ende die Kombination aus mehreren Punkten: Die App lässt sich vollständig auf die eigene Marke anpassen, der Betriebsrat war von der ersten Minute an eingebunden, es fielen keine Einrichtungsgebühren an, die Laufzeit blieb flexibel, und die Lösung ist DSGVO-konform und läuft auf der Microsoft Azure Cloud. Für ein kommunales Unternehmen war das eine Rechnung, die aufging.
„Als ich zu den Mindener Kreisbahnen kam, lief die interne Kommunikation über das Schwarze Brett. Wer im Führerstand oder im Bus saß, bekam vieles schlicht nicht mit. Ich wollte eine Lösung, die jeden erreicht, ohne dass wir dafür eine ganze IT-Abteilung brauchen.“
Die Erfahrung mit Flip
MKB Connect: In wenigen Wochen von der Idee zur fertigen App
Die App bekam einen eigenen Namen, ein eigenes Logo und die Farben des Unternehmens: MKB Connect . Die Grundeinrichtung stand innerhalb einer Woche, der breite Rollout folgte in wenigen Wochen. Getragen wurde er von drei Dingen, die zusammenwirken. Der Betriebsrat war über eine Betriebsvereinbarung von Anfang an an Bord. Die Geschäftsführung wirbt seither kontinuierlich für die App. Und mit der Werkstudentin Lina Jacke gibt es eine feste Ansprechperson, die die interne Kommunikation und die Inhalte in der App verantwortet.
In der App laufen die Kanäle nach Abteilungen zusammen. Ein zentraler Kanal begrüßt neue Kolleginnen und Kollegen, ein weiterer sammelt Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft. Das Ergebnis lässt sich in einer Zahl fassen: rund 96 Prozent der Beschäftigten nutzen MKB Connect. Für einen Betrieb, in dem kurz zuvor noch alles am Schwarzen Brett hing, ist das eine kleine digitale Aufholjagd.
Die KI im Arbeitsalltag: wenn die App die Frage beantwortet
Der eigentliche Sprung kam mit der Wissensdatenbank und der KI. Dokumente, Formulare und Anleitungen liegen heute nicht mehr verstreut in Ordnern, sondern gebündelt in der Wissensdatenbank, viele davon direkt als Schaltfläche im Menü der App. Darüber legt MKB Flip Intelligence, die KI von Flip. Die Inhalte werden indexiert, danach beantwortet die KI-Assistenz Ask AI Fragen in natürlicher Sprache. Welche Inhalte sie heranzieht, steuern Benutzergruppen, sodass jeder nur das sieht, was für seine Rolle gedacht ist.
Der Unterschied im Alltag ist größer, als er klingt. Statt sich durch Ordner zu klicken oder in der Verwaltung anzurufen, stellt ein Busfahrer seine Frage einfach in der App und bekommt die Antwort aus der eigenen Wissensdatenbank. Und weil in einem Verkehrsbetrieb nicht alle dieselbe Sprache sprechen, übersetzt Flip jede Nachricht automatisch in bis zu 36 Sprachen. Zwei Barrieren fallen damit auf einmal weg: die zwischen Schreibtisch und Betrieb und die zwischen den Sprachen.
„Die Leute sollen nicht suchen, sie sollen fragen. Genau das nimmt ihnen die KI ab, und die automatische Übersetzung sorgt dafür, dass wirklich jeder die Antwort versteht.“
Fazit
Mitarbeiter-App für den öffentlichen Personannahverkehr: Alle Informationen in der Hosentasche
Innerhalb weniger Wochen hat MKB erreicht, wofür es zuvor keinen Weg gab: eine Belegschaft, die verstreut und viel unterwegs ist, an einem Ort zu informieren. Rund 96 Prozent Nutzung, zwei Gesellschaften unter einer App, eine einzige Quelle für Wissen statt Aushänge und Ordner, und eine KI, die Fragen beantwortet, statt sie an die Verwaltung weiterzureichen. Dass eine feste Ansprechperson die App pflegt und die Geschäftsführung dahintersteht, macht aus einem Werkzeug einen festen Teil des Arbeitstags.
Ausblick: die ersten Schritte mit Flip Fusion
MKB bleibt nicht stehen. Als eines der ersten Unternehmen überhaupt probiert das Team Flip Fusion aus, den KI-App-Baukasten von Flip . Das Prinzip: Man beschreibt in normaler Sprache, was man braucht, und Fusion baut daraus eine fertige App direkt in MKB Connect. Das prominenteste Beispiel bei den Mindener Kreisbahnen ist eine Gutschein-App für Trinkflaschen. Jede und jeder Beschäftigte löst über einen persönlichen, nur einmal gültigen QR-Code eine Trinkflasche ein, eine Ausgabestelle scannt den Code und bestätigt die Übergabe.
Weitere Ideen liegen bereits in der Schublade: eine digitale Auslagenerstattung, die den Beleg automatisch an die Buchhaltung weiterleitet, und ein Meldewesen für Mängel, etwa an den Loks. Noch ist all das ein Experiment und kein Regelbetrieb. Aber es zeigt, wohin die Reise geht: von der App, die informiert, zur App, die Prozesse übernimmt .
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