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Flip sichert sich 25 Millionen US-Dollar, um gekaufte Apps im Unternehmen überflüssig zu machen.

Zur Pressemitteilung
Krone

Wie KRONE eine Kommunikations- und Prozess-Plattform für 6.000 gewerbliche Beschäftigte aufsetzt

Bei KRONE entsteht Wertschöpfung nicht vorrangig am Schreibtisch. Sie entsteht an den Montagelinien in den Produktionswerken, in den Lackierereien und Ersatzteilzentren, bei den Servicetechnikern, die irgendwo in Europa an einem Trailer oder einer Landmaschine arbeiten und in den zahlreichen internationalen Tochterfirmen. Die meisten der dort tätigen Beschäftigten haben keine geschäftliche E-Mail-Adresse und keinen PC-Arbeitsplatz. Der Mitarbeiter-Zugang ohne E-Mail zur internen Kommunikation war für die gewerblichen Bereiche der Gruppe lange schlicht ungelöst. Wichtige Informationen liefen über Aushänge am schwarzen Brett, über Vorgesetzte oder über private WhatsApp-Gruppen.

Das änderte sich mit dem Rollout der Flip Mitarbeiter-App, intern KRONE INSIDE genannt. Was als Kanal für Kommunikation begann, ist Schritt für Schritt zur Plattform geworden, über die KRONE heute erste Prozesse abwickelt: automatisiertes Onboarding, Prozessmeldungen in der Produktion, das betriebliche Ideenmanagement und der Abruf der digitalen Lohnabrechnung. Der Motor dahinter heißt Flip Flows.

  • Branche

    Maschinen- und Fahrzeugbau / Produktion

  • Unternehmensgröße

    rd. 10.000 Beschäftigte

  • Use Cases

    Automatisiertes Onboarding und Offboarding | KVP- und Instandhaltungsmeldungen | Digitale Lohnabrechnung | Wissenszugang per Ask AI | Anbindung an Schulungsinhalte

  • Über die KRONE GROUP

    Die KRONE Group ist eines der bekanntesten Familienunternehmen des deutschen Maschinen- und Fahrzeugbaus. Ein großer Teil der Belegschaft steht in Produktion, Montage, Lager oder im Service.

A worker with earmuffs smiling in a factory setting.

Vorteile der Flip Mitarbeiter-App bei der KRONE Group

Blue outlined rocket icon, symbolizing rapid digital workflow or process acceleration.

Herausforderung

Eine über viele Werke, Marken und Länder verteilte Belegschaft ohne gemeinsamen digitalen Kanal. Der Großteil der gewerblichen Beschäftigten hatte weder Firmen-E-Mail noch Firmengerät. Schichtpläne, Sicherheitshinweise und Neuigkeiten kamen per Aushang oder gar nicht an. Onboarding lief an jedem Standort anders. Verbesserungsideen aus der Produktion versickerten oft, weil es keinen strukturierten Weg nach oben gab. Und Routineabläufe, wie Versand der Lohnabrechnung oder Urlaubsanträge banden Zeit in der Verwaltung.

Two blue chat bubbles icon, symbolizing frictionless digital communication and collaboration.

Lösung

Flip gibt KRONE einen Kanal, der jeden Mitarbeitenden direkt auf seinem eigenen Smartphone erreicht. Darauf setzt Flip Flows auf: automatisierte, chatbasierte Abläufe, die Onboarding, Meldewesen und HR-Selbstservice Schritt für Schritt durch die Belegschaft führen. Der digitale Assistent Ask AI beantwortet Fragen aus der eigenen Wissensdatenbank, ohne dass jemand eine Führungskraft unterbrechen muss. Die digitale Lohnabrechnung liegt heute zum Abruf in der App statt im Briefkasten.

Two hands clasped in a handshake, symbolizing proactive teamwork and collaboration.

Ergebnis

KRONE erreicht seine gewerblichen Beschäftigten heute in einer App statt über Aushänge. Die digitale Lohnabrechnung spart nach eigenen Angaben über 10.000 € im Monat und ist für mehrere tausend Beschäftigte aktiv. Über 120 Wissensseiten stehen der KI-Assistenz als Grundlage zur Verfügung.

Vor der Erfahrung mit Flip

Aushang, Zuruf und private Chatgruppen

Die KRONE Group verbindet zwei Welten: Landtechnik, also Feldhäcksler, Mäher, Schwader, Ladewagen und Pressen für die Futterernte, und Nutzfahrzeuge, vor allem Trailer und Auflieger für den Straßengüterverkehr. Beides eint dasselbe Versprechen: Technik, die im Feld und auf der Straße läuft, nicht im Büro.

Bevor Flip kam, hatte KRONE dasselbe Problem wie fast jeder Industriebetrieb mit hohem gewerblichem Anteil: Die Menschen, die das Produkt bauen, waren am schwersten zu erreichen. Vier Lücken fielen besonders ins Gewicht.

  • Keine verlässliche Reichweite in die Produktion. Wer an der Linie steht, liest kein Intranet und öffnet keine Firmen-E-Mail, weil es beides für diese Rollen oft nicht gibt. Eine Information galt als verteilt, sobald sie am Schwarzen Brett hing. Ob sie verlässlich ankam, wusste niemand.

  • Onboarding nach Tagesform. Die ersten Tage eines neuen Kollegen, einer neuen Kollegin hingen in einigen Bereichen davon ab, wer gerade Zeit hatte, sie oder ihn einzuarbeiten. Über Werke und Marken hinweg sah der Start völlig unterschiedlich aus.

  • Ideen ohne Weg nach oben. In der Produktion entstehen die besten Verbesserungsvorschläge. Ohne strukturiertes Vorschlagswesen blieben viele davon im Kopf der Person, die sie hatte. Das wollte man ändern.

  • Kein digitales Zuhause für die Frontliner. Die meisten gewerblichen Beschäftigten hatten keine digitale Identität im Unternehmen. Genau das ist die Lücke, die Identity Management für Mitarbeiter ohne PC schließen muss: ein Login für operative Angestellte, der ohne Firmen-E-Mail und ohne Desktop funktioniert.

Die Flip-Erfahrung

Von der App, die informiert, zur App, die Prozesse übernimmt

Jede Person bei KRONE soll ein digitales Zuhause haben, das auf dem Gerät läuft, das sie ohnehin in der Tasche trägt. So wird die digitale Identität von operativen Mitarbeitenden zum Normalfall und nicht zum Sonderfall. Der eigentliche Sprung kam allerdings nicht mit dem Newsfeed, sondern mit Flip Flows, den automatisierten Abläufen, die direkt im Flip-Chat laufen. Vier davon sind nun im Arbeitsalltag bei KRONE angekommen.

  • Onboarding, das am ersten Tag beginnt. Statt einer Mappe und viel Zufall führt ein Flow neue Beschäftigte Schritt für Schritt durch Formalitäten, Sicherheitsunterweisung und die ersten Wochen. Der Ablauf ist an jedem Standort gleich, unabhängig davon, wer gerade Schicht hat.

  • Meldewesen direkt aus der Halle. Ein Flow für das betriebliche Vorschlagswesen (KVP), einer für Instandhaltung, einer für Gefährdungsmeldungen: Wer an der Linie ein Problem sieht, meldet es in der App, mit Foto, statt es auf einem Zettel zu notieren, der vielleicht nie ankommt.

  • HR-Self-Service ohne Umweg über die Verwaltung. Die digitale Lohnabrechnung liegt sicher in der App. KRONE hat sie an die eigenen Systeme angebunden, sodass jede Person ihre Dokumente abrufen kann, ohne dass etwas per Post verschickt werden muss. Der Urlaubsantrag folgt demnächst demselben Prinzip.

  • Antworten in Echtzeit, ohne die Führungskraft zu fragen. Ask AI greift auf die Wissensdatenbank zu und beantwortet Fragen aus dem Betrieb in natürlicher Sprache. Ein Montage-Assistent liefert demnächst Arbeitsanweisungen direkt an den Platz. Damit ist der Mitarbeiter Login zugleich zum Wissens-Login geworden.

Besonders die Verbindung aus Ask AI und Flip Flows verändert den Alltag: Beschäftigte stellen eine Frage, und die KI stößt bei Bedarf den passenden Ablauf an.

Krone
„Der Unterschied ist, dass wichtige Informationen heute viel einfacher und schneller erreichbar sind. Mit der Mitarbeiter-App und dem KI-gestützten Assistenten für die Hosentasche haben Kolleginnen und Kollegen einen zentralen Zugang zu vielen Themen des Arbeitsalltags, vom Schichtplan über die Gehaltsabrechnung und Formulare bis hin zu konkreter Unterstützung in Prozessen. Fehlt zum Beispiel ein Werkzeug am Arbeitsplatz, kann der Assistent nicht nur die passende Information liefern, sondern direkt durch die nächsten Schritte führen. So wird aus der Suche nach Informationen eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung direkt vor Ort.“
Ingo Lübs
Leiter Unternehmenskommunikation
Man in a sweater standing outside a modern building.

Fazit

Eine Plattform, die mit dem Unternehmen wächst

Truck with Krone Carrier System Dry Box on a road.

KRONE ist dabei, die Mitarbeiter-App zu einer operativen Plattform zu machen. Was mit Kommunikation begann, trägt heute erste Prozesse, die früher auf Papier, per Post oder gar nicht liefen.

  • Rund 6.000 gewerbliche Beschäftigte erreichen dieselbe Information zur selben Zeit, unabhängig von Werk, Marke oder Firmengerät.

  • Flip Flows automatisiert Onboarding, Meldewesen und HR-Selbstservice, während Ask AI Fragen aus der eigenen Wissensdatenbank beantwortet.

Ausblick: ein passwortloser Login für die gesamte Frontline

Der nächste mögliche Schritt setzt genau dort an, wo die Geschichte begann: beim Zugang. KRONE prüft derzeit, mit Frontline Identity einen passwortlosen Mitarbeiter-Login für seine gewerblichen Beschäftigten einzuführen, inklusive der neu hinzugekommenen Schwarzmüller-Gruppe. Die Idee ist einfach und für Industriebetriebe folgenreich: Wer keine Firmen-E-Mail und kein Firmengerät hat, bekommt trotzdem eine sichere digitale Identität und meldet sich in wenigen Schritten an, per Passkey oder QR-Code, statt sich mit Passwörtern und SMS-Codes abzumühen. So könnte aus der App, die informiert und Prozesse übernimmt, der zentrale, sichere Login für operative Angestellte werden.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu KRONE und Flip

Welches Problem hat KRONE mit der Flip Mitarbeiter-App gelöst?

KRONE hatte keinen verlässlichen digitalen Kanal für seine gewerblichen Beschäftigten in Produktion, Montage, Lager und Service. Die meisten von ihnen haben keine geschäftliche E-Mail-Adresse, Informationen liefen über Aushänge und Zuruf. Flip erreicht heute jede Person direkt auf dem Smartphone und löst damit den Mitarbeiter Zugang ohne E-Mail für die gesamte Frontline.

Was sind Flip Flows, und wofür nutzt KRONE sie?

Flip Flows sind automatisierte, chatbasierte Abläufe, die direkt im Flip-Chat Schritt für Schritt durch einen Prozess führen. KRONE nutzt sie für automatisiertes Onboarding, für das betriebliche Vorschlagswesen (KVP), für Instandhaltungs- und Gefährdungsmeldungen sowie für HR-Selbstservice.

Wie viel spart KRONE durch die digitale Lohnabrechnung?

Nach eigenen Angaben spart KRONE durch die digitale Lohnabrechnung in der Flip-App über 10.000 € im Monat an Druck- und Versandkosten. Die Lohnabrechnung ist für mehrere tausend Beschäftigte aktiv.

Wie beantwortet KRONE Fragen aus dem Betrieb?

KRONE nutzt Ask AI aus Flip Intelligence zusammen mit einer eigenen Wissensdatenbank. Beschäftigte stellen ihre Frage in natürlicher Sprache in der App und erhalten die Antwort aus geprüften Unternehmensinhalten, ohne eine Führungskraft unterbrechen zu müssen. Ein Montage-Assistent liefert demnächst Arbeitsanweisungen direkt an den Arbeitsplatz.

Wie will KRONE den Login für operative Angestellte künftig lösen?

Als möglichen nächsten Schritt prüft KRONE, mit Frontline Identity einen passwortlosen Login für operative Angestellte einzuführen. Beschäftigte ohne Firmen-E-Mail erhalten eine sichere digitale Identität und melden sich per Passkey oder QR-Code an. Damit adressiert KRONE das Identity Management für Mitarbeiter ohne PC direkt an der Wurzel.

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