Digital Workplace: warum die Zukunft der Arbeit für die Frontline erreichbar sein muss
Nur noch 24 Prozent der Beschäftigten in Deutschland fühlten sich 2025 im Job wohl, gegenüber 41 Prozent im Jahr 2023 (Work Wellbeing Report). Operative Teams trifft dieser Rückgang besonders hart, denn ein großer Teil ihrer Unzufriedenheit entsteht durch die tägliche Reibung mit Tools, die nie für den Arbeitsalltag ohne Schreibtisch gemacht wurden. Passend dazu zeigt eine aktuelle Studie von HIRSCHTEC und Flip: 60 Prozent der Beschäftigten ohne PC-Arbeitsplatz haben bis heute keine mobile Mitarbeiter-App.
Was muss ein digitaler Arbeitsplatz also wirklich leisten, damit Menschen ohne Schreibtisch nicht zurückbleiben? Dieser Artikel beleuchtet, was ein moderner Digital Workplace ausmacht, warum er über die Zukunft Ihres Unternehmens entscheidet und wie eine KI-native Mitarbeiter-Plattform die Kluft zwischen Beschäftigten mit und ohne Schreibtisch schließt. Lesen Sie weiter.
Key Takeaways
Der digitale Arbeitsplatz ist eine Personalstrategie, keine reine IT-Entscheidung. Eine echte Digital Workplace Lösung entfaltet ihr Potenzial erst, wenn sie um die tatsächlichen Arbeitsweisen aller Beschäftigten herum gebaut wird, also auch um die rund 80 Prozent der weltweiten Belegschaft, die ohne Schreibtisch arbeiten. Unternehmen, die mobile-first und inklusiv planen, sehen messbar bessere Produktivität und niedrigere Fluktuation.
Wohlergehen am Arbeitsplatz ist in Deutschland auf einem Tiefpunkt, und das trifft operative Mitarbeitende besonders hart. Laut dem Work Wellbeing Report 2025 von Indeed und der University of Oxford fühlt sich nur noch jede:r vierte Beschäftigte (24 Prozent) im Job wohl, 2023 waren es noch 41 Prozent. Stress ist 2025 zum zweithäufigsten Kündigungsgrund geworden. Ein gut gestalteter digitaler Arbeitsplatz wirkt hier direkt auf die Work-Life-Balance ein.
Die digitale Kluft im eigenen Betrieb ist real und quantifizierbar. 60 Prozent der Beschäftigten ohne PC-Arbeitsplatz in Deutschland haben keine firmeneigene Mitarbeiter-App, so eine YouGov-Studie für HIRSCHTEC und Flip aus dem März 2026. Selbst dort, wo es eine App gibt, hat sich jede:r Dritte wieder abgewandt.
KI verschiebt die Messlatte, und sie tut es gerade jetzt. Der Arbeitsplatz der Zukunft ist KI-gestützt. Unternehmen, die ihre operativen Mitarbeitenden früh an eine KI-native Plattform anschließen, sichern sich einen Vorsprung bei Effizienz und bei der Bindung von Fachkräften.
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Was ist ein digitaler Arbeitsplatz? Definition von Digital Workplace und Digital Workspace
Kurz erklärt: Ein digitaler Arbeitsplatz (Digital Workplace) ist eine zentrale, meist mobile Arbeitsumgebung, über die alle Mitarbeitenden unabhängig von Zeit, Ort und Endgerät auf Informationen, Anwendungen und Prozesse zugreifen. Er bündelt interne Kommunikation, Unternehmenswissen, HR-Self-Service und automatisierte Workflows an einem Ort und ersetzt das Nebeneinander vieler unverbundener Tools.
Der englische Begriff Digital Workplace beschreibt dabei mehr als reine Technologie. Er meint das Zusammenspiel aus digitaler Infrastruktur, Unternehmenskultur und Führungspraxis, das jeder Person genau die Informationen, die Kommunikation und die Arbeitsabläufe zur Verfügung stellt, die sie für ihre Aufgaben braucht.
Im Alltag werden zwei Begriffe oft vermischt. Der Digital Workspace meint die konkreten Tools und Anwendungen, also die Cloud Lösungen, die Mitarbeiter-App, das Dokumentenmanagement. Der Digital Workplace meint das gesamte Konzept aus Technologie, Prozessen und Arbeitsumgebung. Wer eine Digital-Workplace-Lösung einführt, trifft damit eine Entscheidung darüber, wie Menschen im Unternehmen arbeiten.
Begriff | Was es umfasst | Beispiele |
|---|---|---|
Digital Workspace | Die einzelnen technischen Tools und Anwendungen | Cloud Lösungen, Mitarbeiter-App, Dokumentenmanagement, Microsoft Teams |
Digital Workplace | Das Gesamtsystem aus Technologie, Prozessen und Kultur | Mobiles Intranet, automatisierte Workflows, HR-Self-Service, KI-gestützte Assistenz |
Klassisches Intranet | Statische Informationsquelle, meist am PC | Aushänge, Dokumentenablage, Unternehmens-News ohne Rückkanal |
Zum Kern eines digitalen Arbeitsplatzes gehören mehrere Bausteine: Werkzeuge für die interne Kommunikation, Systeme zum Teilen von Unternehmenswissen, automatisierte Workflows, HR-Self-Service, Chat und Videotelefonie sowie zunehmend KI-gestützte Assistenz. Greifen diese Bausteine sauber ineinander, entsteht eine Arbeitsumgebung, die Zusammenarbeit fördert, wiederkehrende Aufgaben reduziert und alle Beschäftigten verbindet. Bleiben sie isoliert, entsteht das Gegenteil: digitales Chaos.
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Der digitale Arbeitsplatz und das Wohlergehen operativer Mitarbeitender
Beginnen wir mit einem Beispiel: Früh am Morgen steht Marion K. an ihrer Anlage in einem Werk im Ruhrgebiet, zehn Minuten vor Schichtbeginn. Die aktualisierte Sicherheitsunterweisung hängt als Aushang im Pausenraum, der Schichtplan steckt in einem System, das nur am Terminal im Büro läuft, und die Info zur verschobenen Frühschicht kam gestern Abend per Zuruf. Ihre Schicht beginnt gleich, und sie sammelt noch Informationen ein, die längst auf ihrem Handy liegen könnten. Wie viele Ihrer Mitarbeitenden starten genauso in den Tag, während ein Teil der Belegschaft längst per Single-Sign-on auf alles zugreift, was sie brauchen?
Wohlergehen als Key
Bleiben wir kurz bei Marion K. und ihren Kolleg:innen, denn die Zahlen hinter dieser Szene sind ernüchternd. Der Work Wellbeing Report 2025 von Indeed und der University of Oxford zeigt einen drastischen Einbruch: Nur noch 24 Prozent der Beschäftigten in Deutschland geben an, im Job in der Regel glücklich zu sein, 2023 waren es noch 41 Prozent. Deutschland landet im internationalen Vergleich auf dem letzten Platz. Stress hat sich 2025 zum zweithäufigsten Kündigungsgrund entwickelt, gleich hinter der als unzureichend empfundenen Vergütung.
Dr. Jan-Emmanuel De Neve, Direktor des Wellbeing Research Centre, University of Oxford
Pressemitteilung Hirschtec-Flip-Studie
Operative Mitarbeitende tragen einen Großteil dieser Last. Schichtarbeitende, gewerbliche Mitarbeitende und Beschäftigte ohne Schreibtisch erleben einen Arbeitsalltag, in dem Pläne sich kurzfristig ändern und Informationen oft mit Verspätung ankommen. Wer den Schichtplan erst beim Betreten der Halle erfährt, kann sein Privatleben kaum verlässlich planen. Genau hier setzt der digitale Arbeitsplatz an, denn ein erheblicher Teil der schlechten Work-Life-Balance entsteht durch organisatorische Reibung, nicht durch die Arbeit selbst.
Eine Mitarbeiter-App, die Schichtpläne, Urlaubsanträge und Unternehmens-News mobil und offline-fähig bereitstellt, gibt Menschen ein Stück Kontrolle zurück. Sie sehen ihre Schicht für die nächste Woche, tauschen sie unkompliziert mit Kolleginnen und reichen den Urlaub vom Sofa aus ein.
Diese kleinen Momente summieren sich zu dem Gefühl, dass der Betrieb sie als Menschen ernst nimmt, nicht nur als Arbeitskraft. Im Work-Wellbeing-Report nennen Beschäftigte genau solche Faktoren als entscheidend für ihr Wohlbefinden: Sinnhaftigkeit, Anerkennung, Zugehörigkeit und Work-Life-Balance.
Benedikt Brand, CEO Flip
Dieser Gedanke beschreibt den Kern guter Digital-Workplace-Lösungen. Sie treffen Menschen dort, wo sie ohnehin sind: auf dem eigenen Smartphone, in der kurzen Pause, zwischen zwei Aufgaben. Wohlergehen am Arbeitsplatz bildet die Voraussetzung dafür, dass Menschen bleiben, mitdenken und gute Arbeit leisten.
Digitale Transformation: warum das Thema die Zukunft Ihres Unternehmens prägt
Digitale Transformation beschreibt den Weg, auf dem Unternehmen Technologie in alle Bereiche ihres Betriebs integrieren und damit grundlegend verändern, wie sie arbeiten und Wert schaffen. Es geht dabei um mehr als neue Software. Es geht darum, Prozesse neu zu denken und eine digitale Basis zu schaffen, die dauerhaft trägt. Digitalisierung wird so vom IT-Projekt zur strategischen Aufgabe, deren Ziel ein dauerhafter Wandel der Arbeitsweisen ist.
Die Dringlichkeit ist hoch, denn die Arbeitswelt verändert sich schneller, als viele Organisationen folgen können, und der Fachkräftemangel verschärft den Druck. Eine gute digitale Erfahrung am Arbeitsplatz entscheidet zunehmend mit darüber, wer sich bewirbt, wer bleibt und wer Leistung bringt. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist die Qualität der digitalen Tools in der Gegenwart zu einem echten Auswahlkriterium geworden.
Für operative Branchen wie Handel, Produktion, Logistik und Bau ist die Lage besonders zugespitzt. Hier arbeitet die Mehrheit der Belegschaft ohne festen Schreibtisch, oft im Schichtbetrieb und an mehreren Standorten. Klassische, am Büro orientierte IT-Lösungen erreichen diese Menschen schlicht nicht, und der digitale Arbeitsplatz wird damit zur Voraussetzung, um überhaupt mit der eigenen Belegschaft in Kontakt zu bleiben.
Modern Workplace, New Work und Microsoft 365: mehr als ein Schlagwort
Die Begriffe New Work und Modern Workplace werden gern als reines Bürothema verstanden. Das greift zu kurz. New Work meint im Kern eine Arbeitsweise, die Flexibilität, Selbstbestimmung und sinnvolle Aufgaben in den Mittelpunkt stellt. Flexible Arbeitszeitmodelle, mehr Eigenverantwortung und eine Kultur des Vertrauens gehören dazu.
Für Schreibtisch-Beschäftigte ist New Work längst Realität, etwa über Microsoft Teams, Microsoft 365, Copilot und cloudbasierte Zusammenarbeit. Die Frage ist, ob operative Mitarbeitende an dieser Entwicklung teilhaben oder zurückbleiben. Ein moderner digitaler Arbeitsplatz übersetzt die Prinzipien von New Work auch für gewerbliche Mitarbeitende: planbare Schichten, transparente Informationen, eine Stimme im Unternehmen und der direkte Zugriff auf alle relevanten Services über das eigene Smartphone.
So entsteht ein moderner Arbeitsplatz, der nicht zwei Klassen von Beschäftigten kennt. Die Mitarbeiterin an der Kasse und der Kollege im Büro erleben dieselbe Qualität der digitalen Arbeitsumgebung. Genau diese Gleichwertigkeit im Zugang macht den Unterschied zwischen einem digitalen Arbeitsplatz für einige und einem digitalen Arbeitsplatz für alle.
Die digitale Kluft im eigenen Betrieb: was Sie wissen sollten
Wer über den digitalen Arbeitsplatz spricht, kommt an einer unbequemen Wahrheit nicht vorbei. Die Technologie, die in den meisten Unternehmen vorhanden ist, erreicht die operative Belegschaft kaum. Eine repräsentative YouGov-Studie im Auftrag von HIRSCHTEC und Flip, durchgeführt im März 2026 unter 505 Beschäftigten ohne Computer-Arbeitsplatz in Deutschland, zeigt das Ausmaß: 60 Prozent dieser Frontline-Worker haben keine firmeneigene Mitarbeiter-App, über die sie auf Unternehmens-News, Schichtpläne, Urlaubsanträge oder Schulungen zugreifen könnten.
Noch aufschlussreicher ist ein zweiter Befund. Selbst dort, wo es eine solche App gibt, hat sich jede:r dritte Befragte wieder von ihr abgewandt. Eine App allein reicht also nicht. Sie muss echten Mehrwert bieten, intuitiv bedienbar sein und sich an den Arbeitsabläufen der Menschen orientieren, sonst verschwindet sie ungenutzt vom Startbildschirm.
Diese Kluft ist teuer. Wenn 80 Prozent der Belegschaft nur einen Bruchteil der unternehmenseigenen Technologie erhalten, gehen Produktivität, Wissen und Bindung verloren. Die digitale Kluft im Betrieb ist im Kern eine Frage von Engagement und Mitarbeiterbindung, verkleidet als technisches Problem.
IT-Lösungen und Digital Workplace: was eine gute Lösung ausmacht
Die Landschaft digitaler Anwendungen ist so stark gewachsen, dass die schiere Menge selbst zum Problem geworden ist. Mitarbeitende benötigen im Durchschnitt Zugang zu rund 16 Programmen, um ihre Aufgaben zu erledigen, und trotzdem bleibt die Zufriedenheit mit der Arbeitsplatz-Technologie niedrig. Das eigentliche Problem ist das fehlende Zusammenspiel zwischen diesen Tools.
Dieses Nebeneinander hat einen messbaren Preis. Beschäftigte verlieren täglich bis zu 60 Minuten allein durch das Wechseln zwischen Programmen. Hinzu kommt die Suche nach Dokumenten, denn unzureichende digitale Ordnerstrukturen machen das Finden von Informationen zur täglichen Geduldsprobe. Ein digitaler Arbeitsplatz bündelt diese Programme und das Unternehmenswissen an einem Ort und gibt einen großen Teil dieser verlorenen Stunde zurück.
Die wirksamsten IT-Lösungen für den digitalen Arbeitsplatz teilen eine Eigenschaft: Sie verkürzen die Distanz zwischen einer Person und der Information oder Handlung, die sie braucht. Für operative Mitarbeitende kommen drei Anforderungen hinzu, die im Büro oft übersehen werden: Die Lösung muss mobile-first auf dem Smartphone funktionieren, sie muss offline-fähig sein, und sie muss DSGVO-konform mit den Daten der Beschäftigten umgehen, ohne dass eine geschäftliche E-Mail-Adresse Voraussetzung ist.
Eine durchdachte Digital-Workplace-Lösung berücksichtigt alle Arbeitsumgebungen gleichzeitig. Schreibtisch-Beschäftigte arbeiten mit Microsoft Teams und browserbasierten Workflows, Mitarbeitende im Homeoffice halten über Cloud Lösungen Kontakt. Mitarbeitende ohne Schreibtisch brauchen etwas anderes: leichtgewichtigen, mobilen Zugang, der für unterbrochene Verbindungen und Schichtbetrieb gemacht ist.
Drei Prinzipien für die Einführung eines digitalen Arbeitsplatzes
Bei der Einführung eines digitalen Arbeitsplatzes entscheiden drei Prinzipien über Erfolg oder Misserfolg, und sie helfen, die typischen Herausforderungen der Implementierung früh zu lösen. Das erste ist Inklusivität: Die Lösung muss für Mitarbeitende ohne PC-Arbeitsplatz genauso gut funktionieren wie für Schreibtisch-Beschäftigte. Das zweite ist Integration: Eine Plattform, die sich nicht mit bestehenden HR-, Lohn- und Betriebssystemen verbindet, erhöht die Komplexität, statt sie zu senken. Das dritte ist Messbarkeit: Ohne klare Kennzahlen zu Nutzung, Engagement und Produktivität lässt sich der Wert einer Lösung kaum belegen.
Diese Prinzipien gelten über Branchen und Bereiche hinweg. Vom Handel über die Produktion bis zur Logistik lassen sich daraus konkrete Anwendungsfälle für Angestellte und gewerbliche Mitarbeitende ableiten: die mobile Schichtplanung, der digitale Urlaubsantrag, die Sicherheitsunterweisung vor Schichtbeginn oder das Onboarding neuer Kolleginnen und Kollegen. Eine gute Work-Life-Balance entsteht dabei oft als willkommener Nebeneffekt, weil planbare Abläufe Beruf und Privatleben in besseren Einklang bringen.
Wie Sie einen Digital-Workplace-Anbieter bewerten
Die Wahl des richtigen Anbieters entscheidet mit darüber, ob die Einführung gelingt. Eine kostenlose Softwaredemo ist der beste erste Schritt, denn sie zeigt im Alltag, ob eine Lösung wirklich zu den eigenen Arbeitsabläufen passt. Achten Sie darauf, ob ein Anbieter individuelle Anpassungen ermöglicht, denn ein Werk mit Schichtbetrieb hat andere Anforderungen als eine Handelskette mit vielen Filialen. Ebenso wichtig sind passende Schulungen, damit Mitarbeitende sicher mit dem neuen System arbeiten und die Plattform nicht ungenutzt bleibt.
Ein oft unterschätztes Argument für eine zentrale Lösung ist die Datensicherheit. Wenn Beschäftigte sich ihre eigenen Tools zusammensuchen, entsteht Schatten-IT, also unkontrollierte Software außerhalb der Aufsicht der IT. Eine zentrale, DSGVO-konforme Verwaltung schützt davor. Die folgende Checkliste hilft bei der Bewertung von Digital-Workplace-Anbietern:
Demo: Bietet der Anbieter eine kostenlose Softwaredemo mit realen Anwendungsfällen aus Ihrer Branche?
Anpassung: Lässt sich die Lösung an Ihre Prozesse, Rollen und Standorte anpassen?
Integration: Verbindet sie sich mit bestehenden HR-, Lohn- und Betriebssystemen?
Mobile-first und offline-fähig: Funktioniert sie zuverlässig auf dem Smartphone, auch ohne stabiles WLAN?
Datensicherheit: Ist die Verwaltung zentral, DSGVO-konform und schützt sie vor Schatten-IT?
Schulung und Support: Gibt es Schulungen und begleitende Unterstützung für die Einführung?
Flip: die KI-Mitarbeiter-Plattform, die operative Teams stärkt
Flip ist eine KI-native Mitarbeiter-Plattform, die genau für die Realität operativer Teams gebaut wurde, nicht nachträglich dafür angepasst. Über ein mobiles Intranet und eine einzige Mitarbeiter-App bündelt Flip Mitarbeiterkommunikation, HR-Self-Service, Schichtmanagement, automatisierte Workflows und KI-gestützte Assistenz an einem Ort, DSGVO-konform und offline-fähig.
Mit Flip Identity und dem Frontline-Login erhalten gewerbliche Mitarbeitende einen sicheren Zugang mit einem Touch, ohne geschäftliche E-Mail-Adresse und ohne das Hin und Her zwischen mehreren Anmeldungen. So wird der digitale Arbeitsplatz für genau die Menschen erreichbar, die ihn bisher am seltensten bekamen. Damit stärkt Flip Unternehmen heute und bereitet sie zugleich auf eine Zukunft vor, in der KI an Relevanz gewinnt.
Der Arbeitsplatz der Zukunft ist KI-gestützt
Künstliche Intelligenz verändert den digitalen Arbeitsplatz schneller als jede Technologie davor, und der Abstand zwischen Vorreitern und Nachzüglern wächst. Bislang ging es bei KI vor allem um Schreibtisch-Anwendungen wie Copilot in Microsoft 365, operative Mitarbeitende kamen kaum vor. Die HIRSCHTEC-Studie zeigt das: 38 Prozent der befragten Frontline-Worker haben beruflich noch nie mit KI gearbeitet.
Genau hier liegt eine der größten Chancen der kommenden Jahre. Eine KI-gestützte Mitarbeiter-Plattform liefert Antworten in Sekunden, leitet Anträge automatisch durch Genehmigungsprozesse und übernimmt Routineaufgaben. Der Arbeitsplatz der Zukunft beantwortet nicht nur Fragen, er erledigt Aufgaben. Wer seine operativen Teams früh an eine KI-native Plattform anschließt, gewinnt doppelt: bei der Effizienz im Betrieb und bei der Bindung von Beschäftigten, für die eine gute digitale Erfahrung selbstverständlich geworden ist.
Vorteile eines digitalen Arbeitsplatzes auf einen Blick
Für Mitarbeitende bedeutet ein digitaler Arbeitsplatz Zugang zu Informationen, Kolleginnen und Services, die sonst einen Schreibtisch oder eine Führungskraft als Mittler erfordern würden. Für den Betrieb bedeutet er Tempo und Skalierbarkeit, für Führungskräfte Transparenz in Echtzeit über Nutzung und Engagement.
Das zeigt sich in konkreten Zahlen. Die Automatisierung von Prozessen spart Zeit und senkt administrative Kosten, weniger Bürofläche und Reisen senken die Betriebskosten, und der Papierverbrauch sinkt erheblich, sobald Schichtpläne, Unterweisungen und Formulare digital vorliegen. Voraussetzung für den Nachweis ist eine ehrliche Erfolgsmessung über drei Ebenen: Nutzung, Engagement und betriebliche Effizienz.
Der entscheidende Vorteil liegt jedoch tiefer. Eine Mitarbeiter-App, die für die Person an der Kasse genauso gut funktioniert wie für die Person in der Chefetage, ist ein Beleg für die Werte eines Unternehmens: dass alle Beschäftigten zählen.
Fazit: vom digitalen Chaos zum verbundenen Betrieb
Der digitale Arbeitsplatz entscheidet, ob die digitale Transformation alle mitnimmt oder nur einen Teil der Belegschaft. Mitarbeitende verfügen über eine App statt Aushang, Terminal und Zuruf, und sie beginnen den Tag mit der Gewissheit, dass der Betrieb sie sieht. In einer Arbeitswelt, in der das Wohlergehen unter Druck steht und KI die Ansprüche täglich höher schraubt, prägt diese Entscheidung, welche Unternehmen künftig Fachkräfte gewinnen und gestärkt voranschreiten. Plattformen wie Flip machen den Arbeitsplatz der Zukunft schon heute für jede:n im Betrieb erreichbar, nicht nur für die mit Schreibtisch und stabilem WLAN.
Quellenangabe: Indeed & University of Oxford: Work Wellbeing Report 2025. Indeed Work Wellbeing Report; YouGov im Auftrag von HIRSCHTEC und Flip: Studie zu mobilen Mitarbeiter-Apps für Frontline-Worker.
Häufig gestellte Fragen: Digital Workplace
Ein digitaler Arbeitsplatz ist eine zentrale, meist mobile Arbeitsumgebung, über die Mitarbeitende unabhängig von Zeit, Ort und Endgerät auf alle wichtigen Informationen, Anwendungen und Prozesse zugreifen. Er verbindet Kommunikation, Wissen, HR-Services und Arbeitsabläufe an einem Ort und ersetzt das Nebeneinander vieler unverbundener Tools.
Der Digital Workspace meint die konkreten Tools und Anwendungen, etwa Cloud Lösungen, die Mitarbeiter-App oder das Dokumentenmanagement. Der Digital Workplace ist das umfassendere Konzept und schließt zusätzlich Prozesse, Unternehmenskultur und Führungspraxis ein. Kurz gesagt: Der Workspace ist das Werkzeug, der Workplace ist das Gesamtsystem.
In Bezug auf Zeit und Kosten ist der Nutzen messbar. Beschäftigte verlieren täglich bis zu 60 Minuten durch das Wechseln zwischen durchschnittlich 16 Programmen. Die Automatisierung von Prozessen senkt administrative Kosten, weniger Bürofläche und Reisen senken die Betriebskosten, und der Papierverbrauch sinkt erheblich. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Schreibtisch verbessern sich zugleich Information, Planbarkeit und Work-Life-Balance.
Nutzen Sie eine kostenlose Softwaredemo, um die Lösung im Alltag zu prüfen. Achten Sie auf individuelle Anpassungen, Integration in bestehende HR- und Betriebssysteme, mobile-first und offline-fähige Nutzung sowie passende Schulungen. Eine zentrale, DSGVO-konforme Verwaltung schützt zudem vor Schatten-IT und erhöht die Datensicherheit.
So erreichen Sie Ihre operativen Teams zu 80 % schneller und zuverlässiger
Die mobile App von Flip vereint Nachrichten, Chat, HR-Tools und Ihr Wissensarchiv in einer sicheren Anwendung. Keine zusätzlichen Tools oder Lizenzen erforderlich.
Dr. Franzi Finkenstein
Dr. Franzi Finkenstein ist Teil des Content & Search-Teams bei Flip und schreibt über digitale Kommunikation, Mitarbeiterengagement und die Verbindung zwischen KI und Mensch. Mit einem Doktortitel in Geisteswissenschaften und umfangreicher redaktioneller Erfahrung konzentriert sie sich darauf, wie digitale Technologien die Zukunft der Arbeit verändern, und untersucht, wie die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mitarbeitern in modernen Arbeitsumgebungen verbessert werden können.
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