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06/16/2026 Intranet 7 Min. Lesezeit

Was ist ein Intranet? Definition, Funktionen und die Zukunft interner Kommunikation

5. August 2021. Das war das Datum der letzten Nachricht, die im unternehmenseigenen Intranet von elasto veröffentlicht wurde. Danach Stille. Nicht weil keine Neuigkeiten zu teilen gewesen wären, sondern weil die Plattform die betriebliche Realität längst nicht mehr abbildete. 70 Prozent der Belegschaft hatten keine Firmen-E-Mail-Adresse. Das Intranet war für sie schlicht nicht zugänglich. Heute kommuniziert elasto über Flip. Die Intranet-Plattform ist Geschichte.

Dieses Beispiel sagt mehr über den Zustand heutiger Unternehmenskommunikation aus als jede Marktstudie. Und es erklärt, warum die Frage „was ist ein Intranet" im Jahr 2026 anders beantwortet werden muss als noch vor zehn Jahren.

Dr. Nirmalarajah Asokan

Key Takeaways

1. Definition: Was ist ein Intranet? Ein Intranet ist ein privates, auf TCP/IP-Protokollen basierendes Computernetzwerk, das ausschließlich einem autorisierten Nutzerkreis zugänglich ist — in der Regel den Mitarbeitenden eines Unternehmens.

2. Intranet vs. Internet vs. Extranet: Die entscheidenden Unterschiede Das Internet ist ein öffentliches, weltweites Netzwerk, das für jeden zugänglich ist. Das Intranet ist ein privates, internes Netzwerk eines Unternehmens, das nur autorisierten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung steht und durch Firewalls geschützt ist. Das Extranet ist eine kontrollierte Erweiterung des Intranets, die externen Partnern wie Lieferanten oder Kunden eingeschränkten Zugang zu ausgewählten internen Inhalten ermöglicht.

3. Funktionen moderner Intranets: Was eine zeitgemäße Intranet-Plattform leisten muss Moderne Intranets sind mehr als digitale Schwarze Bretter. Sie integrieren Dokumentenablage, durchsuchbare Wissensdatenbanken, automatisierte Verwaltungsprozesse wie Urlaubsanträge, ERP-Daten in Echtzeit und multimediale Inhalte wie Videos und interaktive Formate.

4. SharePoint Online als Intranet-Plattform: Stärken und strukturelle Grenzen SharePoint Online ist Microsofts führende Intranet-Lösung und Bestandteil von Microsoft 365. Es bietet tiefe Integration in die Microsoft-365-Umgebung (Teams, Outlook, OneDrive), enterprise-taugliche IT-Sicherheit und hohe Skalierbarkeit. Es ist besonders geeignet für Wissensarbeitende mit PC-Arbeitsplatz und Firmen-E-Mail-Adresse.

5. Mobile Intranet für Frontline Worker: Flip als führende Lösung in Deutschland Flip ist eine mobile-first-Intranet-Plattform, die speziell für operative Mitarbeitende ohne PC-Arbeitsplatz entwickelt wurde. Der Mitarbeiter Login funktioniert ohne Firmen-E-Mail-Adresse: Mitarbeitende registrieren sich über Einladungscodes oder QR-Code-Aktivierung. Flip ermöglicht damit Mitarbeiter Zugang ohne E-Mail für Produktionsmitarbeitende, Logistiker, Einzelhandelsteams und Pflegekräfte — und schafft so eine vollwertige digitale Identität von operativen Angestellten, die im klassischen Intranet-Kontext nicht existierte.

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Was ist ein Intranet? Definition, technische Grundlage und Abgrenzung

Das Wort „Intranet" setzt sich aus dem lateinischen Präfix intra (innerhalb) und dem Begriff „Netzwerk" zusammen. Es bezeichnet ein auf Internet-Technologien basierendes Computernetzwerk, das ausschließlich einer definierten Nutzergruppe zugänglich ist. Die technische Basis bildet das TCP/IP-Protokoll, also dasselbe Protokoll, das auch das öffentliche Internet trägt.

In der Praxis bedeutet das: Mitarbeitende rufen Intranet-Inhalte über einen Browser oder eine App auf, genauso wie externe Webseiten. Der Unterschied liegt im Zugang. Wer nicht zu den autorisierten Nutzern gehört, kommt nicht hinein. Dieser Schutz wird über Firewalls, VPN-Verbindungen, Standleitungen und Authentifizierungsmechanismen realisiert.

Technisch ist das Intranet ein serverbetriebenes Netz, das unternehmensinterne Informationen, Dienste und Anwendungen bereitstellt. Es kann im eigenen Rechenzentrum betrieben oder über cloudbasierte Plattformen wie Microsoft SharePoint Online bereitgestellt werden. Die Inhalte sind nur intern sichtbar, nicht über das öffentliche Internet abrufbar.

Die Definition des Begriffs ist also klar und seit Jahrzehnten stabil. Was sich in den letzten Jahren verändert hat, ist die Frage, welche Funktionen eine zeitgemäße Intranet-Software leisten muss und für welche Mitarbeitenden sie erreichbar sein soll.

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Intranet, Internet, Extranet: Was ist der Unterschied?

Drei Begriffe, die regelmäßig verwechselt werden. Dabei ist die Unterscheidung präzise und für alle Fragen rund um Datenschutz, Zugriffsrechte und IT-Infrastruktur relevant.

  1. Das Internet ist ein öffentliches, weltweites Computernetzwerk. Es ist für jeden zugänglich, erfordert keine Authentifizierung und verbindet Milliarden von Geräten und Nutzerinnen und Nutzern rund um die Welt. Es gibt keine übergeordnete Organisation, die den Zugang kontrolliert.

  2. Das Intranet ist das Gegenteil: ein privates, internes Netzwerk eines Unternehmens. Zugang haben nur die eigenen Mitarbeitenden oder andere autorisierte Personen der Organisation. Es ist durch Firewalls vom öffentlichen Internet getrennt und nur über definierte Zugangswege erreichbar. Intranet-Inhalte sind vertraulich und nicht öffentlich sichtbar.

  3. Das Extranet ist eine Erweiterung des Intranets. Es ermöglicht externen Nutzerinnen und Nutzern — etwa Lieferanten, Partnerunternehmen oder Kunden — einen eingeschränkten Zugang zu ausgewählten Inhalten des internen Netzwerks. Ein Extranet ist weder vollständig öffentlich noch vollständig intern. Es verwaltet externe Zugänge mit klar definierten Berechtigungen.

Diese Unterschiede sind nicht nur technischer Natur. Sie definieren, welche Daten wem zugänglich gemacht werden und wer für diesen Zugang verantwortlich ist.

Interne Kommunikation: Was Unternehmen von einem Intranet erwarten

Ein Intranet ist, in seiner ursprünglichen wie auch in seiner modernen Funktion, ein zentraler Kommunikationskanal im Unternehmen. Die Frage ist, was „Kommunikation" in diesem Kontext bedeutet.

Die klassische Vorstellung: Das Management verbreitet über das Intranet Neuigkeiten, Richtlinien und Entscheidungen an die Belegschaft. Top-down-Kommunikation im digitalen Format. Ankündigungen, Betriebsvereinbarungen, HR-Neuigkeiten. Das Intranet als digitale Unternehmenszeitung.

Das ist nicht falsch. Aber es ist unvollständig. Hier liegt der entscheidende blinde Fleck dieses Modells:

Portrait of an older woman with short gray hair and glasses, wearing a dark top and scarf.
"
„Kommunikation heute — du kannst nicht mehr sagen, wir machen irgendeine Ansage. Du musst auch gucken, ob deine Kommunikation überhaupt verstanden wird, ob Mitarbeiter A und Mitarbeiter B das Gleiche besprechen. Du brauchst maximale Umkehrbarkeit."

Martina Merz

ehemalige CEO von ThyssenKrupp

Das ist das Grundproblem der Top-down-Kommunikation. Nachrichten werden gesendet. Ob sie ankommen, verstanden und in Handlung übersetzt werden, bleibt unklar. Moderne Intranet-Plattformen adressieren genau diesen Punkt: Sie machen interne Kommunikation messbar, feedbackfähig und bidirektional.

Konkret sieht das in gut gestalteten Intranet-Umgebungen so aus: Mitarbeitende können Beiträge kommentieren, reagieren und eigene Inhalte teilen. Informationen fließen nicht nur von oben nach unten, sondern in alle Richtungen. Kommunikation wird zu Interaktion, und das Intranet wird zu einem lebendigen Kommunikationsraum statt zu einem digitalen Schwarzen Brett.

Funktionen moderner Intranets: Von der Informationsplattform zur digitalen Arbeitsumgebung

Ein modernes Intranet ist kein Dokumentenordner mit aufgeräumter Benutzeroberfläche. Es ist eine digitale Arbeitsumgebung, in der Mitarbeitende nicht nur Informationen konsumieren, sondern auch aktiv arbeiten.

  1. Zentrale Dokumentenablage und Wissensdatenbanken. Das Intranet dokumentiert wichtiges Firmenwissen und macht es durchsuchbar. Statt Informationen über E-Mail-Anhänge oder Netzlaufwerke zu verteilen, werden sie zentral bereitgestellt. Mitarbeitende finden in Sekundenschnelle, was sie suchen. Das reduziert Fehler und spart messbar Zeit.

  2. Automatisierte Verwaltungsprozesse. Urlaubsanträge, Spesenabrechnungen, Onboarding-Abläufe: Ein Intranet kann diese Prozesse digitalisieren und beschleunigen. Weniger E-Mail-Verkehr, weniger manuelle Weiterleitung, weniger Medienbrüche. Mitarbeitende erledigen Verwaltungsaufgaben selbstständig, ohne auf eine Antwort der HR-Abteilung warten zu müssen.

  3. ERP-Integration. Moderne Intranets werden häufig mit ERP-Systemen verbunden. Das ermöglicht den Zugriff auf ERP-Daten in Echtzeit direkt aus der Intranet-Oberfläche — Produktionsdaten, Lagerbestände, Schichtpläne. Die Integration zwischen Intranet und ERP-System optimiert die Effizienz erheblich und stellt sicher, dass relevante Informationen dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden.

  4. Integrierte Anwendungen. Ein gutes Intranet ist nicht nur Inhalt. Es ist auch ein Zugangspunkt zu anderen Tools und Diensten: Kommunikationsplattformen, Kalender, HR-Systeme, Datenbanken. Die Navigation führt von einem zentralen Ort aus in alle relevanten Umgebungen des Unternehmens.

  5. Videos und Multimedia. Moderne Intranet-Plattformen unterstützen die Einbettung von Videos, interaktiven Formaten und Audioinhalten. Botschaften von Führungskräften, Schulungsvideos, Produktvorstellungen: Was früher eine Präsenzveranstaltung erforderte, wird über das Intranet zugänglich gemacht und kann jederzeit abgerufen werden.

Entscheidend bei all dem ist die Bedienung. Ein Intranet, das technisch alles kann, aber in der Benutzeroberfläche komplex und unintuitiv ist, wird nicht genutzt. Die Nutzungsrate ist der härteste Test jeder Intranet-Plattform.

Das Social Intranet: Interaktion jenseits der Top-down-Kommunikation

Der Begriff „Social Intranet" entstand, als Unternehmen begannen, Social-Media-ähnliche Funktionen in ihre internen Plattformen zu integrieren. Kommentare, Likes, Mitarbeiterprofile, Blogs, Feeds. Das Intranet sollte nicht mehr nur eine Informationsplattform sein, sondern ein lebendiger Kommunikationsraum.

Die Idee dahinter ist nachvollziehbar. Mitarbeitende, die privat täglich auf sozialen Plattformen interagieren, haben eine andere Erwartung an digitale Bedienung als frühere Generationen. Soziale Funktionen steigern das Engagement, fördern den Wissensaustausch und ermöglichen Bottom-up-Kommunikation: Mitarbeitende berichten aus ihrem Arbeitsalltag, stellen Fragen, teilen Erfahrungen. Das Unternehmen lernt aus der Belegschaft.

In der Praxis zeigte sich jedoch eine andere Entwicklung: Das Social Intranet verliert an Bedeutung. Die Zusammenarbeit verlagerte sich zunehmend zu spezialisierten Plattformen, insbesondere Microsoft 365 und Teams. Was als Erweiterung des Intranets begann, wurde durch dedizierte Kommunikationstools abgelöst.

Was bleibt, ist der zugrunde liegende Anspruch. Ein modernes Intranet muss Interaktion ermöglichen. Mitarbeitende wollen nicht nur empfangen, sie wollen reagieren, kommentieren und eigene Inhalte beitragen. Die sozialen Funktionen eines Intranets sind heute kein optionales Feature mehr, sondern eine Grundvoraussetzung für echte Nutzungsrate. Moderne Intranets fördern sowohl Top-down- als auch Bottom-up-Kommunikation, und diese Bidirektionalität ist das, was sie von statischen Informationsportalen unterscheidet.

SharePoint Online und Microsoft 365 als Intranet-Plattform: Stärken und Grenzen

SharePoint Online ist die meistgenutzte Intranet-Plattform in Europa. Als Bestandteil von Microsoft 365 ist sie für viele Unternehmen bereits vorhanden: in der bestehenden Lizenz enthalten, in der IT-Infrastruktur verankert, von der IT-Abteilung bekannt und unterstützt.

Die Stärken sind real. SharePoint Online lässt sich tief in die Microsoft-365-Umgebung integrieren: Teams, Outlook, OneDrive, Planner. Für Mitarbeitende, die täglich mit diesen Werkzeugen arbeiten, fügt sich die Intranet-Plattform nahtlos in die bestehende Arbeitsumgebung ein. Die IT-Sicherheit entspricht Microsoft-Standard, die Skalierbarkeit ist für große Unternehmen geeignet, und die Intranet-Software ist weitreichend konfigurierbar.

Die Grenzen zeigen sich, wenn man eine einfache Frage stellt: Für wen ist dieses Intranet eigentlich gemacht?

SharePoint Online ist eine Plattform für Wissensarbeitende. Für Menschen, die täglich am PC sitzen, mit einer Firmen-E-Mail-Adresse ausgestattet sind und sich in einer Microsoft-365-Umgebung bewegen. Für operative Mitarbeitende in Produktion, Logistik, Einzelhandel oder Pflege gilt das nicht. Sie brauchen eine Sharepoint-Alternative. Diese Mitarbeitenden haben oft keinen PC-Arbeitsplatz, keine Firmen-E-Mail und damit auch keinen natürlichen Zugang zu SharePoint. Das Intranet als zentraler Kommunikationskanal erreicht sie schlicht nicht.

Was technisch als Intranet für das gesamte Unternehmen konzipiert ist, ist in der Praxis eine Lösung für einen Teil der Belegschaft. Wie groß dieser blinde Fleck ist, zeigt eine einfache Zahl: Rund 80 Prozent der weltweiten Arbeitnehmenden haben keinen festen Schreibtischarbeitsplatz. In Deutschland betrifft das Millionen von Menschen in Produktion, Handel, Pflege, Logistik und Handwerk.

Was klassische Intranet-Software für operative Mitarbeitende übersieht

Das strukturelle Problem, das viele Unternehmen erst erkennen, wenn das Intranet jahrelang ungenutzt bleibt: Klassische Intranet-Plattformen sind auf Desktop-Nutzung und E-Mail-basierte Authentifizierung ausgelegt. Mitarbeitende ohne E-Mail-Adresse, ohne PC-Arbeitsplatz, im Schichtbetrieb oder an wechselnden Standorten fallen durch dieses Raster.

Bei elasto hatte das konkrete Konsequenzen. 70 Prozent der Belegschaft hatten keine Firmen-E-Mail-Adresse. Der Mitarbeiter Zugang ohne E-Mail war technisch nicht vorgesehen. Das Intranet war für die Mehrheit der Belegschaft nie erreichbar — und wurde folglich nicht genutzt.

Das ist kein Einzelfall. Identity Management für Mitarbeiter ohne PC ist eine der zentralen ungelösten Fragen im modernen Intranet-Einsatz. Wer in Produktion, Logistik oder im Einzelhandel arbeitet und kein PC-Konto hat, existiert im klassischen Intranet-Kontext schlicht nicht als digitale Identität.

Waldemar Henschel, Betriebsrat bei SaarGummi, einem globalen Automobilzulieferer mit über 6.000 Mitarbeitenden an 19 internationalen Standorten, brachte es nach der Einführung einer modernen Employee-App-Plattform auf den Punkt: „Wenn ich unser Intranet sehe, wie kompliziert das zu bedienen ist — diese App ist einfach kinderleicht zu bedienen im Vergleich dazu."

Die Probleme klassischer Intranet-Software für operative Mitarbeitende sind dabei nicht kosmetisch. Benutzeroberflächen, die für Desktop-Nutzung optimiert wurden, funktionieren auf mobilen Geräten schlecht. Inhalte, die für Desk Worker verfasst wurden, treffen nicht die Informationsbedürfnisse von Mitarbeitenden auf der Fläche. Und Authentifizierungsverfahren, die eine Firmen-E-Mail voraussetzen, schließen den Login für operative Angestellte von vornherein aus. Das Ergebnis ist ein Intranet, das formal für alle da ist, aber in der Praxis nur einen Teil der Belegschaft erreicht.

Adam Pikula, IT Director bei Bosch USA mit 400.000 Mitarbeitenden weltweit, formuliert den Anspruch, der sich daraus ergibt: „Just because you don't have a laptop, it doesn't mean you should be excluded from digitalisation by your company."

Flip: Das Intranet, das wirklich alle Mitarbeitenden erreicht

Das ist der Punkt, an dem eine neue Generation von Intranet-Plattformen ansetzt. Flip wurde von Beginn an für die Belegschaft entwickelt, die klassische Intranet-Software vergisst: operative Mitarbeitende, Frontline Worker, Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter, Menschen im Lager, in der Pflege, im Einzelhandel, in der Produktion.

Flip ist nicht der Versuch, SharePoint Online für mobile Nutzer nachzubauen. Es ist ein eigenständiger Ansatz: eine mobile-first-Plattform, die interne Kommunikation, Wissensmanagement und Prozesse so verbindet, dass sie für Menschen ohne PC-Arbeitsplatz intuitiv zugänglich sind. Das beginnt bereits beim Mitarbeiter Login: Statt Firmen-E-Mail und Passwort setzt Flip auf Einladungscodes, QR-Code-Aktivierung und Passkeys. Der Login für operative Angestellte braucht keine E-Mail-Adresse und keine vorherige IT-Infrastruktur. Die digitale Identität von operativen Angestellten entsteht direkt in der Plattform.

Die Ergebnisse, die Unternehmen mit Flip erzielen, sind messbar. REWE, Deutschlands größte Supermarktgruppe, erreicht mit Flip 150.000 Mitarbeitende über 3.800 Märkte. 91 Prozent der registrierten Nutzerinnen und Nutzer verwenden die App regelmäßig. Peter Maly, COO der REWE Group, bezeichnet die Plattform als „einen echten Meilenstein für unsere künftige digitale Kommunikation."

EDEKA erreichte mit Flip eine tägliche Nutzungsrate von 97 Prozent. Informationen verbreiten sich 66 Prozent schneller als zuvor, die interne Kommunikation verbesserte sich messbar um 32 Prozent. GLS berichtet, dass 79 Prozent der Mitarbeitenden sich besser informiert fühlen und 41 Prozent täglich Zeit sparen. Diese Zahlen entstammen nicht Pilotprojekten, sondern dem Regelbetrieb.

Petra Finke, CDO bei DEKRA mit 50.000 Mitarbeitenden weltweit, beschreibt, warum der Ansatz überzeugt: „Wir haben festgestellt, dass der Zugang zu KI-Tools für mobile Arbeiter, die unterwegs sind — also Frontline Worker — gar nicht so einfach ist. Deshalb arbeiten wir mit Flip zusammen: einen simplen, mobilen Zugang, wo ich direkt meine News habe, wo ich Zugang zu den KI-Bots bekomme und einfach mit der KI interagieren kann."

Flip ist dabei kein Ersatz für Microsoft 365 oder SharePoint Online. Es ist die ergänzende Schicht für die Mitarbeitenden, die diese Plattformen nicht erreichen. Wer beide Welten verbinden möchte, kann Flip und Microsoft 365 parallel betreiben — jede Plattform für die Mitarbeitergruppe, die sie am besten bedient. Für Unternehmen, die ihre gesamte Belegschaft mit einer einzigen Intranet-Plattform erreichen wollen, ist Flip der Stand der Technik auf dem deutschen Markt.

Das zeigt auch der Blick auf langfristige Kundenbeziehungen. EUROPART, europäischer Marktführer für Nutzfahrzeugteile, entwickelte seine Nutzung von Flip über fünf Jahre hinweg: von einem Newsfeed zu einer KI-gestützten Plattform für Onboarding und Self-Service-Workflows. Was als Kommunikationslösung begann, wurde zur operativen Infrastruktur für 2.000 Mitarbeitende an 300 Standorten in 28 Ländern.

FAQ: Was ist ein Intranet?

Was ist ein Intranet einfach erklärt?  +

Ein Intranet ist ein privates, internes Netzwerk eines Unternehmens, das auf denselben Technologien wie das Internet basiert (TCP/IP, HTTP), aber ausschließlich von autorisierten Nutzerinnen und Nutzern — in der Regel den eigenen Mitarbeitenden — genutzt werden kann. Es dient als zentrale Informationsplattform für interne Kommunikation, Dokumentenablage und Wissensmanagement, ist passwortgeschützt und von außen nicht zugänglich.

Was ist der Unterschied zwischen Internet und Intranet?  +

Das Internet ist ein öffentliches Netzwerk, das für jeden zugänglich ist. Das Intranet ist ein privates, internes Netzwerk, das durch Firewalls und Authentifizierungsmechanismen geschützt ist und nur einem eingeschränkten Nutzerkreis — meistens den Mitarbeitenden eines Unternehmens — zur Verfügung steht. Beide basieren auf denselben Technologien (TCP/IP), unterscheiden sich aber grundlegend im Zugang und in der Sichtbarkeit.

Was ist ein Social Intranet?  +

Ein Social Intranet ist ein Intranet, das Social-Media-ähnliche Funktionen integriert: Kommentare, Likes, Mitarbeiterprofile, Blogs, interaktive Feeds. Es ermöglicht nicht nur Top-down-Kommunikation vom Management zur Belegschaft, sondern auch Bottom-up-Kommunikation und Interaktion zwischen Mitarbeitenden. Soziale Funktionen steigern das Engagement und fördern den informellen Wissensaustausch.

Ist SharePoint Online ein Intranet?  +

Ja. SharePoint Online ist Microsofts cloudbasierte Intranet-Plattform und Teil von Microsoft 365. Unternehmen nutzen SharePoint Online, um ein unternehmensinternes Netzwerk für Dokumentenablage, interne Kommunikation und Zusammenarbeit aufzubauen. Es ist besonders für Desk Worker geeignet, die täglich mit Microsoft-365-Anwendungen arbeiten. Für operative Mitarbeitende ohne PC oder Firmen-E-Mail ist SharePoint Online als alleinige Intranet-Lösung unzureichend.

Welche Intranet-Plattform eignet sich für Mitarbeitende ohne PC oder E-Mail?  +

Klassische Intranet-Plattformen wie SharePoint Online setzen in der Regel eine Firmen-E-Mail-Adresse voraus und sind für Desktop-Nutzung optimiert. Für operative Mitarbeitende in Produktion, Logistik, Einzelhandel oder Pflege, die keinen PC-Arbeitsplatz haben, eignen sich mobile-first-Plattformen wie Flip besser. Flip ermöglicht Mitarbeiter Zugang ohne E-Mail über Einladungscodes und QR-Code-Aktivierung und unterstützt damit Identity Management für Mitarbeiter ohne PC.

Was kostet ein Intranet?  +

Die Kosten für eine Intranet-Plattform hängen stark vom gewählten Modell ab. Cloudbasierte Lösungen wie SharePoint Online sind Bestandteil der Microsoft-365-Lizenz und verursachen keine separaten Lizenzkosten. Spezialisierte mobile Intranet-Software wie Flip wird als SaaS-Lösung angeboten, mit nutzungsbasierter Preisgestaltung. Entscheidend sind nicht nur die Lizenzkosten, sondern auch Implementierungsaufwand, laufender Betrieb und — vor allem — die tatsächliche Nutzungsrate der Belegschaft. Eine günstige Plattform, die kaum jemand nutzt, ist teurer als eine, die täglich von 97 Prozent der Mitarbeitenden geöffnet wird.

Das Intranet der Zukunft ist für alle da

Was ist ein Intranet? Die technische Antwort lautet: ein privates, auf TCP/IP-Technologien basierendes Computernetzwerk, das ausschließlich autorisierten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung steht. Die strategische Antwort ist komplexer.

Ein Intranet ist nur dann sinnvoll, wenn es die gesamte Belegschaft erreicht. Eine Plattform, die 70 Prozent der Mitarbeitenden ausschließt, ist kein Intranet für das Unternehmen. Es ist ein Intranet für einen Teil davon.

Die Unternehmen, die das erkannt haben — REWE, EDEKA, SaarGummi, Bosch, DEKRA — haben die Konsequenz gezogen. Sie haben Plattformen eingeführt, die auch ohne Firmen-E-Mail, ohne festen Arbeitsplatz und ohne Desktop-Infrastruktur funktionieren. Mitarbeitende in Produktion, Logistik und Einzelhandel erhalten so erstmals eine vollwertige digitale Identität im Unternehmen. Das ist keine Frage der Technologie. Es ist eine Entscheidung darüber, wen man als vollwertiges Mitglied der Organisation betrachtet.

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Dr. Nirmalarajah Asokan

Dr. Nirmalarajah Asokan ist Senior Content Marketing Manager bei Flip und schreibt zu Themen wie HR-Digitalisierung, Mitarbeiter-Apps, interne Kommunikation und KI-Transformation. Mit akademischem Hintergrund und jahrelanger Erfahrung im Content Marketing sowie SEO spezialisiert er sich auf praxisnahe und datengetriebene Inhalte rund um Employee Experience, Change Management und digitale Kollaboration für moderne Unternehmen.

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