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22.09.2021

HR & New Work

2 Min. Lesezeit

Blonde Frau arbeitet in grauem Sessel am Laptop
Blonde Frau arbeitet in grauem Sessel am Laptop

New Work in Ihrem Unternehmen umsetzen: 4 Hacks

New Work hat in zahlreiche Arbeitsbereiche Einzug gehalten. Im Zuge der New Work Bewegung haben sich neue Formen der (digitalen) Zusammenarbeit ergeben. Auch die Bereiche FĂĽhrung (Leadership) und Kommunikation haben eine Neugestaltung erfahren, die neue Herangehensweisen mit sich gebracht hat. In unserer Reihe zum Thema New Work zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag 4 Hacks, wie Sie New Work erfolgreich im Unternehmen umsetzen.

Was versteht man unter New Work?

Das New Work-Konzept ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Bereits in den 1970er Jahren kam der Begriff erstmals im Zusammenhang mit dem Entwurf des amerikanischen Professor Frithjof Bergmann auf und stellte einen Gegenentwurf zur bis dahin vorherrschenden Lohnarbeit und Fließbandtätigkeit dar. Mehr zu den Hintergründen von New Work und wie diese neue Form der modernen Arbeit definiert ist, lesen Sie in unserem Blogbeitrag „New Work – wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus?“

4 Hacks zu New Work – so gelingt die Einführung von New Work

Strukturen aufbrechen

New Work bedeutet eine Neuausrichtung bestehender Arbeitsformen. Werfen Sie bisherige Muster über Bord, und zwar übergreifend. Das kann bedeuten, dass die klassischen Bürostrukturen ausgedient haben. Wo früher jeder Mitarbeitende einen festen Arbeitsplatz hatte, können nun flexible Flächen individuell genutzt werden. Insbesondere im Zusammenhang mit der Integration von Konzepten wie mobiler Arbeit und/oder Home-Office, können so auch Büroflächen effizienter genutzt werden. Fanden bis dahin Meetings in überdimensionieren Besprechungsräumen statt, sorgt nun der kurze Austausch an der Kaffeebar schnell und unkompliziert für Klarheit.

Neue Konzepte fĂĽr Teams etablieren

Der Umbruch und die neue Flexibilität, die mit New Work einhergehen, machen auch vor den bis dato starren Abteilungsstrukturen nicht Halt. Waren früher Aufgaben und Projekte außerhalb des eigenen Tätigkeitsbereichs bzw. der Abteilung die Ausnahme und der Blick über den berühmten Tellerrand fand nicht statt, finden heute immer mehr Konzepte der interdisziplinären Zusammenarbeit Einzug in Unternehmen. Projekte werden zunehmend in agilen, auf das jeweilige Projekt zugeschnittenen Teams umgesetzt. Auf diese Weise arbeiten hoch spezialisierte Experten noch effizienter zusammen. Darüber hinaus entstehen unternehmensinterne Netzwerke, die sich auch über zeitlich begrenzte Projekte hinaus wertvollen gegenseitigen Input für die Arbeit liefern.

New Work: Der Wandel entsteht bei den Mitarbeiter:innen

Nach dem Verständnis von New Work ist der Mensch die wertvollste Ressource eines Unternehmens. Entsprechend stehen dessen Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung innerhalb der Arbeit im Zentrum der Bemühung von Führungskräften und Personalverantwortlichen. Mitarbeitende sollen dabei mehr Freiheiten und Kompetenzen erhalten, um sich frei entfalten zu können. Führungskräfte agieren dabei eher als Coach, begleiten und unterstützen Menschen in ihrer Entwicklung. Entsprechende moderne Lösungen wie Home-Office, Remote-Arbeit, Teilzeit oder Vertrauensarbeitszeit sollen Mitarbeiter:innen zusätzlich in ihrer Arbeit unterstützen.

Gemeinsame Werte

Ein entscheidender Aspekt von New Work ist, dass das Unternehmen und seine Mitarbeiter:innen die gleiche Zielsetzung und Werte verfolgen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Unternehmen einen Slogan vorgeben, Mitarbeitende aber keine Verbindung zum Unternehmen spüren. Eine stärkere Bindung wird dadurch erzeugt, dass Werte und Ziele von den Menschen im Unternehmen eigenständig herausgearbeitet und dann auch in ihrer täglichen Arbeit gelebt werden. Die kontinuierliche Besinnung auf die gemeinsamen Ziele erzeugt ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit, fördert zudem die Motivation und Zufriedenheit im Team.

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